Jimmy Carter: Alter, Familie, Amtszeit - Alle Infos zum ältesten noch lebenden US-Präsidenten

Jimmy Carter ist der älteste noch lebende ehemalige Präsident. Hier erfahrt ihr alles über sein Alter, seine Familie und Amtszeit.
Alex Brandon/AFP- Jimmy Carter ist der älteste noch lebende ehemalige US-Präsident, geboren am 1. Oktober 1924.
- Er war von 1977 bis 1981 der 39. Präsident der USA, verlor 1980 gegen Ronald Reagan.
- Seine Amtszeit war geprägt von der Geiselnahme in Teheran und dem Harrisburg-Reaktorunfall.
- Nach seiner Präsidentschaft gründete er das Carter Center und erhielt 2002 den Friedensnobelpreis.
- Seine Frau Rosalynn starb 2023; er hatte 2015 Leberkrebs.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Jimmy Carter war der 39. amtierende Präsident und ist heute 100 Jahre alt und der älteste noch lebende ehemalige US-Präsident der Vereinigten Staaten. Alle Infos über Jimmy Carter und seine Karriere erfahrt ihr hier:
Jimmy Carter - Der älteste noch lebende ehemalige Präsident im Steckbrief
Hier gibt es die wichtigsten Zahlen und Fakten zu Jimmy Carter:
- Name: James Earl „Jimmy“ Carter Jr.
- Geburtstag: 1. Oktober 1924
- Geburtsort: Plains (US–Bundesstaat Georgia)
- Präsidentschaft: 20. Januar 1977 - 20. Januar 1981
- Frau: Rosalynn Carter (verstarb im Alter von 96 Jahren, verheiratet 1946-2023)
- Kinder: Amy Carter, Donnel Jeffry Carter, Jack Carter, James Earl Carter III.
- Eltern: Bessie Lillian Gordy und James Earl Carter
- Größe: 1,77 Meter
- Studium: Kernphysik und Ingenieurwesen am Union College New York
Jimmy Carter - Seine Krankheit
Jimmy Carter hatte 2015 öffentlich gemacht, dass er an Leberkrebs erkrankt ist. Zudem seien in seinem Gehirn Melanome entdeckt worden. Ein Jahr später gab er bekannt, die Krankheit überwunden zu haben. Bei der Beerdigung seiner Frau Rosalynn Carter, sah man den ehemaligen Präsidenten im Rollstuhl.
Jimmy Carter - Rosalynn Carters Tod
Am 19. November 2023 verstarb Rosalynn Carter, die Ehefrau des ehemaligen Präsidenten im Alter von 96 Jahren. Sie starb im Kreise ihrer Familie. Anlässlich ihres Todes wurde eine Internetseite für öffentlich sichtbare Beileidsbekunden von Menschen aus aller Welt eingerichtet. Der zurzeit amtierende US-Präsident Joe Biden und die First Lady Jill Biden haben in einem Schreiben des Weißen Hauses ihr Beileid bekundet: "we always felt the hope, warmth, and optimism of Rosalynn Carter. She will always be in our hearts." (deutsch: wir haben immer die Hoffnung, Wärme und Rosalynn Carters Optimismus gespürt. Sie wird für immer in unseren Herzen bleiben.)
Jimmy Carter - So kam er in die Politik
Nach seiner Schulzeit ging Jimmy Carter zuerst in die Armee. Er leistete seinen Dienst bei der US–Marine. Da war er nach dem Zweiten Weltkrieg unter anderem auf dem Testschiff USS Wyoming, dem Schlachtschiff USS Mississippi und dem U–Boot USS Pomfret stationiert. Nach dem sein Vater James Earl Carter im Jahr 1953 verstarb, verließ Sohn Jimmy die Marine und übernahm die Plantagen der Familie. Auf diesen wurden unter anderem Erdnüsse und Baumwolle angebaut. Seine politische Karriere begann Jimmy Carter auf kommunaler Ebene im Gemeindeschulrat von Plains. Zwischen 1963 und 1967 saß er im Senat von Georgia und kandidierte 1966 und 1970 bei den Gouverneurswahlen in Georgia. 1970 gewann er diese und setzte sich dort für ein Ende der Rassentrennung und Diskriminierung ein. Im Jahr 1976 gewann Jimmy Carter die Vorwahlen bei den Demokraten für die Präsidentschaftswahlen und siegte bei diesen gegen den Republikaner Gerald Ford.
Jimmy Carter - Seine Amtszeit als US–Präsident
Jimmy Carter war 39. Präsident der USA, aber nur für eine Amtszeit. Die Präsidentenwahl 1980 verlor er gegen Ronald Reagan. Carters Regierungszeit wurde vor allem von der Geiselnahme von Diplomaten in der US–Botschaft in Teheran 1979 und der missglückten Befreiungsoperation im Jahr darauf überschattet. In dieser Zeit etablierte sich im Iran das Regime von Ajatollah Chomeini und die USA verloren viel Macht im Nahen Osten. Die Beziehungen zu Russland waren auf einem Tiefpunkt. Dies zeigte unter anderem ein gegenseitiger Boykott der olympischen Spiele 1980 in Russland und 1984 in Los Angeles.
In Jimmy Carters Amtszeit als Präsident fiel auch der Reaktorunfall bei Harrisburg (Pennsylvania).
Jimmy Carter - Das machte er nach seiner Präsidentschaft
Nach seiner Zeit als US–Präsident gründete Jimmy Carter 1982 mit seiner Ehefrau das Carter Center zur Förderung von Demokratie, Menschenrechten und wirtschaftlicher Entwicklung in Atlanta.
Für seinen weltweiten Einsatz zur Konfliktlösung erhielt er 2002 den Friedensnobelpreis. Carter mischte sich auch wiederholt in die US–Politik ein. Entgegen der Gepflogenheiten kritisierte er auch nachfolgende Präsidenten — zuletzt den Republikaner Donald Trump.
Quellen:
whitehouse.gov: statements and releases
Rosalynncartertribute.org: condolence book
aacr.org: Jimmy Carter
