Japanese Cheesecake Trend: Was steckt hinter dem viralen Käsekuchen aus dem Joghurtbecher?

Der neuste Internet-Trend: Japanese Cheesecake aus Joghurt und Keksen.
Gregor Tholl/dpa, Zacharie Scheurer/dpa-tmn/dpa, Christin Klose/dpa-tmn/dpa- Viraler Food-Trend: Japanese Cheesecake aus Joghurt und Karamellkeksen ohne Backen.
- Grundrezept: Griechischer Naturjoghurt und Biscoff-Kekse, im Kühlschrank ziehen lassen.
- Kreative Varianten: Tiramisu-, Zitronen-, Kinder-Bueno- oder Banana-Pudding-Cheesecake.
- Kritik: Kekse enthalten viel Zucker – ungesüßte Milchprodukte und gesündere Kekse empfohlen.
- Verwechslungsgefahr: Jiggly Japanese Cheesecake ist ein luftiger, gebackener Käsekuchen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Auf den Sozialen Medien gehen regelmäßig Essenstrends viral. Waren es im vergangenen Jahr die Dubai-Schokolade oder die täuschend echt aussehenden Früchte des französischen Patissiers Cédric Grolet, so ist es zu Beginn des neuen Jahres der sogenannte Japanese Cheesecake, den viele auf TikTok und Co. gerade zubereiten.
Grundrezept für Japanese Cheesecake
Der japanische Käsekuchen besticht vor allem durch seine recht kurze Zutatenliste. Für das Grundrezept braucht man nur zwei Dinge: einen Becher (griechischen) Naturjoghurt und Karamellkekse. Am häufigsten werden die Biscoff-Kekse der Firma Lotus verwendet.
Die Kekse einfach in den Joghurt stecken und diesen dann für mehrere Stunden oder über Nacht abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen. Die Karamellkekse nehmen Flüssigkeit auf, werden weich und lassen sich dann ganz einfach löffeln.
Alternativ kann man auch Skyr, Quark oder Fruchtjoghurt verwenden.
Kreative Abwandlungen
Viele Content-Creator geben dem viralen Rezept ihren eigenen Twist. Hier sind einige mögliche Varianten, um den Japanese Cheesecake etwas aufzupeppen.
- Um etwas Abwechslung hineinzubringen, können andere Kekse wie Oreos oder Butterkekse verwendet werden. Auch Obst kann man vorher in den Joghurt mixen.
- Tiramisu-Cheesecake: Entweder die Kekse vorher in Kaffee oder Espresso tunken und dann in den Joghurt geben oder direkt den Kaffee untermischen. Abschließend mit Kakao bestreuen und ebenfalls im Kühlschrank ziehen lassen.
- Zitronen-Cheesecake: In den Joghurt geriebene Zitronenschale und etwas Zitronensaft geben und vermengen. Damit er nicht ganz so sauer wird, kann man ein Päckchen Vanillezucker hineinmischen. Anstatt der Karamellkekse werden dann Butterkekse in den Zitronenjoghurt gesteckt.
- Kinder-Bueno-Cheesecake: Den Joghurt mit Haselnusscreme vermengen. Anschließend die Kekse hineindrücken, eine Schicht Haselnusscreme darauf und mit einem Stück Kinder-Bueno und Kekskrümeln garnieren und in den Kühlschrank stellen.
- Banana-Pudding-Cheesecake: Vanillejoghurt wahlweise mit Vanille-Puddingpulver verrühren. Dann Vanillekekse und Bananenscheiben hinzugeben und im Kühlschrank ziehen lassen.
Gute Proteinquelle?
In den Kurzvideos zu dem Rezept betonten die Content-Creator häufig, dass der Zwei-Zutaten-Käsekuchen eine gute Quelle für Protein sei. Protein beziehungsweise Eiweiß benötigt der menschliche Körper, um Muskeln aufzubauen, und sie dienen auch als Energielieferant. Wie gesund der virale Trend wirklich ist, hat die Apotheken-Umschau im Gespräch mit Daniela Krehl von der Verbraucherzentrale Bayern aufgezeigt.
Laut Krehl seien vor allem die Kekse die problematische Zutat, da diese viel Zucker und Kohlenhydrate beinhalten. Die Expertin empfiehlt zum einen, ungesüßte Milchprodukte zu verwenden. Zum anderen kann man schlicht weniger Kekse oder gesündere Varianten mit Vollkorn oder Hafer verwenden.
Noch mehr japanischer Käsekuchen
Achtung Verwechslungsgefahr: Die Japaner sind offenbar Experten in Sachen Käsekuchen-Trends. Der Jiggly Japanese Cheesecake oder auch Japanese Soufflé Cheesecake ist ein besonders luftiger und dadurch ein besonders wackliger (Englisch: jiggly) Käsekuchen. Dieser wird ähnlich wie ein regulärer Käsekuchen zubereitet, jedoch sorgt aufgeschlagenes Eiweiß für die Luftigkeit. Gebacken wird er bei niedriger Temperatur im Wasserbad.

