Vulkanausbruch in Japan
: Vulkan Sakurajima ausgebrochen – höchste Warnstufe gilt

Im Süden von Japan gilt nach einem Vulkanausbruch die höchste Warnstufe. Alle Infos zum Ausbruch des Vulkans Sakurajima gibt es hier.
Von
Diana Prutzer
Tokio
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Der aktive Vulkan Sakurajima ist von der Stadt Tarumizu in der südlichen Präfektur Kagoshima aus zu sehen. Die japanische Wetterbehörde teilte mit dass der Vulkan auf der südlichen Hauptinsel Kyushu Asche und vulkanisches Gestein spuckte, es aber keine unmittelbaren Berichte über Schäden oder Verletzte in den nahe gelegenen Städten gab.

-/Kyodo News via AP/dpa

In Japan ist der aktive Vulkan Sakurajima bereits mehrfach ausgebrochen, an den vergangenen Tagen. Am Sonntagabend (Ortszeit) ist zu einer Eruption gekommen: Im Süden des Landes ist die höchste Warnstufe für den Vulkan Sakurajima ausgerufen worden. Alle aktuellen Infos zur derzeitigen Lage gibt es hier.

Vulkanausbruch in Japan aktuell: Sakurajima spuckt Asche

Im Süden Japans ist der Vulkan Sakurajimaausgebrochen – von Samstag, 23.07.2022, bis Sonntagnachmittag, 24.07.2022, schon ganze viermal. Der äußerst aktive Sakurajima spuckt regelmäßig Asche und Rauch aus und ist eine beliebte Touristenattraktion. Japan liegt auf dem Pazifischen Feuerring, einem Vulkangürtel, der sich über zahlreiche Länder erstreckt.

Vulkan Sakurajima in Japan ausgebrochen: Höchste Warnstufe gilt

Nach einer Eruption am Sonntagabend (Ortszeit) wurden dutzende Bewohner aus zwei nahegelegenen Ortschaften aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen, wie die Behörden mitteilten. Der Vulkan liegt gegenüber der auf Japans südwestlicher Hauptinsel Kyushu gelegenen Stadt Kagoshima. Der 1117 Meter hohe Sakurajima ist einer der aktivsten Vulkane des Landes. Die japanische Wetterbehörde rief die höchste Warnstufe für den 1117 Meter hohen Vulkan aus.

Was sind die Folgen des Vulkanausbruchs in Japan?

Berichte über Verletzte oder Schäden in Folge zweier Eruptionen lagen am Montagmorgen, 25.07.2022, (Ortszeit) zunächst nicht vor. Bis zu zweieinhalb Kilometer weit spuckte der Vulkan Asche und Gesteinsbrocken aus. Rund 50 Bewohner zweier kleiner Ortschaften auf der Vulkaninsel waren nach Angaben des Fernsehsenders NHK aufgerufen, sich vorsorglich in Sicherheit zu bringen. Fernsehbilder zeigten, wie rotglühendes Gestein aus dem Krater schoss und eine rund 300 Meter hohe Rauchwolke über dem Vulkan aufstieg.

Warum treten häufig Eruptionen und Erdbeben in Japan auf?

Dass Japan öfter von Eruptionen und Erdbeben heimgesucht wird, liegt an der besonderen geografischen Lage: Das Inselreich ist Teil des sogenannten Feuerrings. In dieser hufeisenförmigen Zone befindet sich etwa die Hälfte aller aktiven Vulkane. Das Gebiet reicht von der südamerikanischen Westküste, entlang der Westküste der USA über Russland und Japan bis nach Südostasien. Japan zählt rund 110 aktive Vulkane. Etwa 50 davon werden rund um die Uhr überwacht.

mit dpa und AFP