J.D. Vance: Familie, Karriere & Co - Das ist der Vizepräsident unter Donald Trump

J. D. Vance, Donald Trumps neuer Vizepräsident.
Carolyn Kaster/AP/dpa- J.D. Vance ist Trumps Vizepräsidentschaftskandidat für 2024, ehemals scharfer Trump-Kritiker.
- Vance, geboren 1984 in Ohio, ist Autor und Politiker, bekannt durch "Hillbilly Elegy".
- Er diente im Irakkrieg, studierte Jura in Yale und arbeitete für Peter Thiel.
- Trump unterstützte seine erfolgreiche Kandidatur zum Senator von Ohio.
- Vance verfolgt eine populistisch-nationalistische Agenda und ist ein aufstrebender Republikaner.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
J. D. Vance ist der neue Vizepräsident der USA. Er steuert jetzt zusammen mit Präsident Donald Trump die Geschicke der US-Politik. Dass die Wahl auf Vance fiel ist ungewöhnlich, denn der US-Senator hatte eine kurze, aber steile Karriere und war der breiten Öffentlichkeit bislang eher wenig bekannt. Auch lies Vance einst kein gutes Wort an Trump. Vom Kritiker zum engen Verbündeten: wer ist J. D. Vance?
J. D. Vance: Familie, Alter und Co
- Name: James David "J. D." Vance
- Geburtstag: 02. August 1984
- Geburtsort: Middletown, USA
- Ausbildung: Yale Law School
- Beruf: Autor, Politiker
- Ehefrau: Usha Vance (verh. seit 2014)
J. D. Vance - Anfänge und Jugend
Vance wurde 1984 als James Donald Bowman im US-Bundesstaat Ohio geboren. Er wuchs in einer Arbeiterfamilie in Middletown auf. Nach der Scheidung seiner Eltern nannte Vance sich in James David Vance um.
Nachdem Vance die Schule absolviert hatte, verließ er die Stadt, und verpflichtete sich mit 18 Jahren bei den Marines. Er diente als Gefreiter für sechs Monate im Irakkrieg und war von 2003 bis 2007 beim Militär.
Vance absolvierte ein Jurastudium an der amerikanischen Eliteuniversität Yale. 2014 heiratete Vance die Juristin Usha Chilukuri, die er während des Studiums kennengelernt hatte. Sie haben drei gemeinsame Kinder.
The Hillbilly Elegy - Vance als gefeierter Autor
Nach seinem Jurastudium war Vance zunächst für eine multinationale Anwaltskanzlei tätig, es folgte eine Anstellung in einer Investmentfirma in San Francisco, die zu einer Gruppe von Unternehmen gehört, die von Peter Thiel gegründet wurden. Von 2016 bis 2017 war er Geschäftsführer von Thiels Firma Mithril Capital.
2016 veröffentlichte Vance ein autobiografisches Buch über die Geschichte seiner Familie mit dem Titel Hillbilly Elegy. Das Buch erschien 2016, mitten im Wahlkampf von Donald Trump. Das Buch verkaufte sich über 700.000 Mal. Bundeskanzler Olaf Scholz sagte 2023 in einem Interview, dass ihn das Buch zu Tränen gerührt habe. Der Bestseller, der auch verfilmt wurde, gibt Einblick in eine Schicht, die damals Trumps Wahlsieg mit möglich machte.
J. D. Vance - Vom Kritiker zum engen Verbündeten Trumps
Zu Beginn von Trumps Präsidentschaft war Vance ein ausgesprochener Kritiker, bezeichnete Trump als „gefährlich“ und schrieb über ihn, dass dieser „ungeeignet für das höchste Amt“ der USA sei und bezeichnete ihn als „Opioid der Massen“. Vor dessen US-Präsidentschaftswahl 2016 sagte er, Trumps politische Vorstellungen seien verachtenswert und absurd.
Diese Meinung hatte sich allerdings gewandelt, als er sechs Jahre später selbst ins politische Scheinwerferlicht trat - und dafür auch Trump als Unterstützer umwarb. Mit der Kandidatur für den Posten des Senators von Ohio wich Vance auch von seiner Kritik an Donald Trump ab. Er konnte die Wahl für sich entscheiden und trat 2023 als Senator für Ohio an. Vance wurde im Vorfeld von Trump unterstützt, was sich als maßgeblich für seinen Wahlerfolg herausstellte.
Seit seiner Wahl verfolgt er als Anhänger der republikanischen Rechten eine populistisch-nationalistische Agenda.
Die Wahl zu Trumps Vizepräsidenten
Trump macht Vance zum Vizekandidaten für die Präsidentenwahl, der einstige Trump-Kritiker gilt mittlerweile als enger Verbündeter des früheren US-Präsidenten und ist mit seinen 39 Jahren ein aufstrebender Star in der Republikanischen Partei.
Nach dem Wahlsieg im November ist Vance mit seinen 40 Jahren einer der jüngsten Vizepräsidenten in der US-Geschichte. Wegen seiner guten Verbindungen in die Finanzwelt einerseits und seiner rhetorischen Stärken andererseits gilt er als vielversprechender Partner im Wahlkampf.
Welchen Ton er dabei anschlagen könnte, machte Vance bereits nach dem Trump-Attentat vergangenes Wochenende deutlich: Anstatt wie andere Politiker zu Einigkeit im Land zu mahnen, gab er US-Präsident Biden persönlich die Schuld für die Attacke. Auf der Plattform X schrieb Vance, die Wahlkampagne des Demokraten sei komplett darauf ausgerichtet, Trump als autoritären Faschisten darzustellen, der um jeden Preis gestoppt werden muss.
