Iran will nicht mehr verhandeln: Keine Gespräche mehr mit USA

Vizepräsident JD Vance (l) spricht mit dem pakistanischen Chef der Streitkräfte und Generalstabschef Feldmarschall Asim Munir (r), und dem stellvertretenden pakistanischen Premierminister und Außenminister Mohammad Ishaq Dar (M) Mitte April.
Jacquelyn Martin/AP POOL/dpa- Iran stoppt laut iranischen Medien die Verhandlungen mit den USA – keine Gespräche mehr.
- Grund ist der andauernde Krieg Israels im Libanon gegen die vom Iran unterstützte Hisbollah.
- Parlamentspräsident Ghalibaf drohte: Bei anhaltender „israelischer Aggression“ droht direkte Konfrontation.
- Trump erklärte auf Truth Social, Gespräche liefen „in schnellem Tempo“ und Kämpfe endeten.
- Politische Gespräche zwischen Israel und Libanon sollen in Washington fortgesetzt werden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach Wochen stagnierender Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA berichten iranische Medien von einem Ende der Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien. Seit mehreren Tagen fänden keine Gespräche mehr zwischen Teheran und Washington statt, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht.
Das Ende der indirekten Verhandlungen mit den USA komme im Zuge des andauernden Kriegs Israels im Libanon, hatte am Montag die iranische Agentur Tasnim berichtet. Solange der Krieg dort weitergehe, gebe es keine Gespräche, hieß es weiter. Israel führt im Libanon Krieg gegen die Hisbollah-Miliz, die vom Iran unterstützt wird.
Israelische Aggression gegen den Libanon
Noch am Montagabend hatte der iranische Verhandlungsführer und Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf auf X geschrieben, sollte „die israelische Aggression gegen den Libanon“ andauern, werde man „nicht nur den Verhandlungsweg stoppen, sondern auch in eine direkte Konfrontation mit dem Feind treten“. US-Präsident Donald Trump hatte auf Truth Social betont, die Gespräche mit Teheran würden in „schnellem Tempo“ fortgeführt.
Zudem hatte Trump ein Ende der Kämpfe im Libanon angekündigt. Am Mittwoch sollen politische Gespräche zwischen Israel und dem Libanon in der US-Hauptstadt Washington fortgesetzt werden.

Wer in den Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran am Ende die Oberhand haben wird, ist nicht klar. Doch der Schlamassel wird für US-Präsident Donald Trump mit jedem Tag größer.