In Einkaufsstraße
: Todesopfer nach Auto-Attacke in Leipzig – Fahrer festgenommen

Ein Auto ist am Montagnachmittag in eine Menschenmenge in der Leipziger Innenstadt gefahren. Es gibt mindestens ein Todesopfer und zwei Schwerverletzte. Was bisher bekannt ist.
Von
afp, dpa
Leipzig
Auto in Leipzig in Menschengruppe gefahren

Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften in Leipzig: Ein Auto ist am Nachmittag in eine Menschengruppe gefahren.

Sebastian Willnow/dpa
  • In Leipzig fuhr am Montagnachmittag ein Auto durch eine Einkaufsstraße – zwei Schwerverletzte, laut Polizei mindestens ein Todesopfer.
  • Der Vorfall ereignete sich in der Grimmaischen Straße, die Augustusplatz und Markt verbindet.
  • Auf X zeigen Videos zahlreiche Einsatzkräfte wie Feuerwehr, Krankenwagen und Polizei.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein Vorfall mit einem Auto in der Leipziger Innenstadt hat am Montagnachmittag nicht nur Verletzte, sondern auch mindestens ein Todesopfer gefordert. Wie viele Menschen starben, ist noch unklar: Die Polizei hat zunächst Informationen über ein Todesopfer, die Stadt und die Feuerwehr hatten zuvor von zwei Todesopfern gesprochen. Zwie Menschen wurden schwer verletzt. Nach Angaben des Leipziger Branddirektors Axel Schuh gab es darüber hinaus „20 Betroffene“.

Die Lage sei derzeit noch „chaotisch“, sagte ein Polizeisprecher. Die Behörden würden im weiteren Verlauf des Montags weitere Informationen veröffentlichen. Auch zum genauen Hergang und den Hintergründen ist noch nicht viel bekannt. „Ein Pkw ist durch die Innenstadt gefahren“, sagte eine Polizeisprecherin. Nach ersten Angaben fuhr der mutmaßliche Täter aus Richtung des zentralen Augustusplatzes kommend über die Grimmaische Straße, eine Einkaufsstraße, bis zum Markt. In der Nähe des Tatorts befinden sich auch die Universität sowie die Nikolaikirche Leipzig, ein zentraler Ort der Friedlichen Revolution. Es ist unklar, ob es sich um eine vorsätzliche Amokfahrt, einen Unfall oder ein anderes Geschehen handelt; dazu liegen keine offiziellen Angaben vor.

Fahrer kurz nach der Tat festgenommen

Die Polizei sprach während des Einsatzes von einer „lebensbedrohlichen“ und auch „unübersichtlichen“ Lage in der einwohnerreichsten Stadt im Freistaat Sachsen. Der Fahrer wurde aber kurze Zeit nach Bekanntwerden des Vorfalls festgenommen. Das teilte die Polizei auf der Plattform X mit. Von ihm gehe derzeit keine Gefahr mehr aus. Auf Bildern war ein graues Auto mit beschädigter Kühlerhaube und zersplitterter Windschutzscheibe vor einem Poller zu sehen. Die Beamten warnen vor der Verbreitung von „ungeprüften Meldungen und Fotos“. Sie riefen dazu auf, nur verifizierte Nachrichtenquellen und Behördenaccounts zu nutzen.