In aller Freundschaft: MDR muss sparen – was das für Fans bedeutet

Das ist der aktuelle Cast von „In aller Freundschaft.“ Eine Nachricht des MDR lässt die Herzen der Fans nun höher schlagen.
MDR/Saxonia Media/Markus NassFans der Serie „In aller Freundschaft“ haben Grund zum Feiern. Die Staffeln 29 und 30 sind vom MDR beschlossen. Jetzt müssen zwar noch weitere ARD-Gremien zustimmen, die Fans jubeln dennoch in den sozialen Medien. Ein kleines Detail der freudigen Nachrichten springt allerdings ins Auge: Der MDR muss sparen... und kürzen.
In aller Freundschaft: Freudige Nachricht lässt hoffen
„Toll. So eine großartige Serie und Schauspieler.“ schreibt eine Nutzerin auf Instagram. Eine weitere bekundet ihre Freude mit einem einfachen „Juhu“. Was die Fanherzen höher schlagen lässt: Der MDR-Rundfunkrat hat zwei weitere Staffeln für die Erfolgsserie rund um die imaginäre „Sachsenklinik“ in Leipzig beschlossen. Die Staffeln 29 und 30 werden den Fortgang der Serie ab September 2025 besiegeln, wenn die übrigen ARD-Gremien der MDR-Entscheidung zustimmen. In aller Freundschaft, das bereits seit 1998 über deutsche TV-Bildschirme flimmert, wäre also bis Sommer 2027 weiterhin für die Fans da.
78 neue IaF-Folgen
Die wöchentliche Serie wird vom MDR und der ARD Degeto seit dem 26. Oktober 1998 produziert und gehört nach Angaben des MDR seither zu den beliebtesten und erfolgreichsten TV-Formaten in Deutschland. Wenn auch die übrigen Gremien zustimmen, erwarten IaF-Fans insgesamt 78 neue Folgen, also 39 pro Staffel. Diese Zahl ist ein nicht ganz unwichtiges Detail, denn eigentlich beinhalten „In aller Freundschaft“-Staffeln immer 42 Folgen pro Staffel.
Grund für die Kürzung sind nach MDR-Angaben wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des MDR und die Kostenentwicklungen in der Medienbranche. Demnach muss der MDR in der Beitragsperiode 2025 bis 2028 insgesamt 160 Millionen Euro einsparen. Da muss auch bei Erfolgsserien gekürzt werden. Ob das die Fanfreude dann schmälern wird, bleibt abzuwarten.
