Hollywood dreht in Köln und Duisburg: 4000 Komparsen für „The Hunger Games: Sunrise on the Reaping“ gesucht

Für den Film „The Hunger Games: Sunrise on the Reaping“ wird im Raum Köln und Duisburg gefilmt.
Christiane Bosch/dpa- Hollywood dreht „The Hunger Games: Sunrise on the Reaping“ in Köln und Duisburg bis Oktober.
- 4.000 Komparsen gesucht – Bewerbungen bis 17. September unter https://casting-panem.de möglich.
- Gesucht werden schlanke Komparsen, auch mit sichtbaren Narben oder Amputationen.
- Besonders gefragt: Kinder, junge Erwachsene bis 22 Jahre und Personen mit militärischer Ausbildung.
- Teilnahme erfordert Natürlichkeit, keine sichtbaren Tattoos, Piercings oder gefärbte Haare.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Von Ende August bis Anfang Oktober fänden die Dreharbeiten für „The Hunger Games: Sunrise on the Reaping“ im Raum Köln und Duisburg statt, teilte die Agentur Eick & Weber mit. Zum Cast gehören Hollywood-Stars wie Glenn Close, Kieran Culkin, Elle Fanning, Ralph Fiennes, Mckenna Grace und Kelvin Harrison Jr. Francis Lawrence führt erneut Regie – er inszenierte bereits den Großteil der bisherigen Filme der Reihe.
Die Agentur lädt dafür zu einem offenen, kostenlosen Online-Casting ein. Unter https://casting-panem.de kann man seine Daten eingeben und zwei tagesaktuelle Fotos hochladen. Bewerbungsschluss ist der 17. September. Die Komparsen sollen einen bis acht Drehtage vor der Kamera mitwirken. „Eingeladen sind Menschen aller Ethnizitäten, Herkunftsländer, Geschlechter und Altersgruppen von null bis 80 Jahren“, sagte Geschäftsführer Gregor Weber der Deutschen Presse-Agentur. „Besonders gefragt sind Kinder und junge Erwachsene bis 22 Jahre.“
Dünne Statisten sind besonders gefragt
Da die Komparsen die Bewohner des Staates Panem darstellen sollen, bräuchten sie ein „natürliches und ausdrucksstarkes Aussehen“. Offensichtlich gefärbte oder gesträhnte Haare seien ebenso ungeeignet wie Permanent-Makeup, Lip-Filler, Solariumsbräune, feste Zahnspangen, Tunnelohrringe, Piercings und Tattoos an sichtbaren Körperstellen. „Ein Großteil dieser Distrikt-Bewohner wird als stark unterernährt erzählt, deshalb suchen wir vorrangig sehr schlanke und dünne Körpertypen.“ Ausdrücklich erwünscht seien auch Menschen mit sichtbaren Narben oder Amputationen.
Für einige Szenen würden zudem Babys benötigt, in anderen Situationen sollten chinesischstämmige Menschen zu sehen sein. „Wir brauchen außerdem Frauen und Männer mit militärischer Grundausbildung“, so Weber. Die Bewerber sollten auch bereit sein, sich bei der Kostüm- und Maskenprobe unter Umständen die Haare schneiden zu lassen. Interessierte würden daher gebeten, sich ab sofort bis Mitte September die Haare wachsen zu lassen, damit der gewünschte Look gegebenenfalls entsprechend umgesetzt werden kann.
