Hochwasser im Saarland: Bilder und Videos zeigen Ausmaß der heftigen Unwetter

Saarland, Lebach: Das Hochwasser der Theel hat Teile der Innenstadt von Lebach überflutet.
Harald Tittel/dpaWeiterhin keine Entwarnung für das Saarland: die Pegelstände steigen, das Hochwassermeldezentrum spricht von einer extremen Hochwassergefahr. Es handele sich um ein Hochwasserereignis, wie es alle 20 bis 50 Jahre stattfinde, teilte das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz in Saarbrücken nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa mit. Bereits jetzt zeigen Bilder und Videos das Ausmaß der Unwetter.
Hochwasser im Saarland: Bilder Überschwemmungen
Wie schwer das Saarland bereits jetzt von Überschwemmungen und Hochwasser betroffen ist, zeigen die Bilder:

Saarbrücken unter Wasser.
Harald Tittel/dpaIn Saarbrücken ist die Lage weiter angespannt, mehrere Straßen in der Stadt stehen unter Wasser. Die Zahl der Einsätze wegen überfluteter Straßen, vollgelaufener Keller und umgestürzter Bäume werde nicht mehr gezählt. „Wir haben nach 300 aufgehört“, sagte ein Sprecher des Landespolizeipräsidiums. Zum Glück gebe es bisher keine Verletzten oder Vermissten.

Polizisten sperren die Zufahrt zu den vom Hochwasser betroffenen Bereichen der Fischbachstrasse in Saarbrücken.
Harald Tittel/dpaAuch die Fischbachstrasse in Saarbrücken ist betroffen, Polizei und Feuerwehr sind im Großeinsatz.

Auch Lebach im Saarland ist betroffen.
Harald Tittel/dpaDas Hochwasser betrifft nicht nur Saarbrücken. Auch in Lebach laufen die Keller voll, die Feuerwehr hat alle Hände voll zu tun.
Die Überschwemmungen im Saarland im Video
Nicht auf Bildern zeigt sich das Ausmaß der Überschwemmungen im Saarland. Im Video wird noch eindrücklicher deutlich, wie massiv das Hochwasser das Bundesland bedroht:
Olaf Scholz besucht betroffene Gebiete
Bundeskanzler Olaf Scholz hat nach den schweren Unwettern im Saarland gemeinsam mit Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (beide SPD) besonders vom Hochwasser betroffene Gebiete besucht. Dabei sicherten beide am Samstagmittag betroffenen Bürgerinnen und Bürgern staatliche Unterstützung zu. Zunächst müsse es allerdings einen Überblick über die entstandenen Schäden geben. Das Geschehene sei „ein Aufruf zur Solidarität und das wird auch so sein“, sagte Scholz im saarländischen Kleinblittersdorf. Aktuell stehe die akute Hochwasserhilfe im Vordergrund, danach werde es weiter „darum gehen, dass man verabredet, was man tun kann“. Hier könnten sich „alle darauf verlassen, dass das im besten Sinne geschieht“. „Wir haben da eine gute Praxis der Solidarität.“