HMPV: Wer sich vor der Infektionskrankheit besonders schützen sollte

Der Atemwegsvirus HMPV hat die WHO zu einer Stellungnahme veranlasst.
Lian Yi/XinHua/dpa- HMPV verursacht Atemwegserkrankungen, entdeckt 2001, verbreitet im Winter und Frühling.
- Meist normale Erkältungssymptome, manchmal schwerere Erkrankungen wie Bronchitis oder Lungenentzündung.
- Besonders gefährdet sind Menschen mit schwachen Abwehrkräften, ältere Menschen und Krebspatienten.
- In China nimmt HMPV zu, neben saisonaler Grippe und anderen Viren wie RSV und Sars-CoV-2.
- WHO in Kontakt mit China CDC, Infektionslage im normalen Bereich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine Atemwegserkrankung unter dem Namen HMPV sorgt aktuell für Schlagzeilen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO beruhigt, sagt aber, wer sich besonders schützen sollte.
Welche Symptome hat HMPV?
Der Erreger HMPV ruft derzeit wegen seines nicht geläufigen Namens großes Interesse hervor, es sei aber bereits 2001 entdeckt worden, sagte eine WHO-Sprecherin der Nachrichtenagentur dpa. „Es ist ein weit verbreitetes Virus, das im Winter und Frühling zirkuliert“, sagte sie.
Der Erreger verursacht meist normale Erkältungssymptome. In manchen Fällen kann HMPV zu schwereren Erkrankungen wie Bronchitis oder Lungenentzündung führen. Von diesem Risiko sind vor allem Menschen mit sehr schwachen Abwehrkräften betroffen, darunter Alte oder Patienten in Krebsbehandlung.
Wo HMPV aktuell auftritt
Bereits im Dezember 2024 hatten Medien in China berichtet, dass Atemwegserkrankungen auf dem Vormarsch seien, darunter auch Infektionen mit HMPV. Die WHO steht nach eigenen Angaben mit der Gesundheitsbehörde China CDC in Kontakt. Nach deren Informationen seien wie im Winter üblich verschiedene Krankheitserreger im Umlauf, sagte die WHO-Sprecherin in Genf. Dazu gehörten vor allem die saisonale Grippe, aber auch RSV, HMPV und das Coronavirus Sars-CoV-2.
Die Infektionslage bei Atemwegskrankheiten liegt laut China CDC im üblichen Bereich für diese Jahreszeit. Krankenhäuser seien weniger ausgelastet als vor einem Jahr. Eine Sprecherin des Pekinger Außenministeriums sagte Anfang Januar, dass die Krankheiten im Vergleich zum Vorjahr anscheinend weniger schwerwiegend seien und sich in geringerem Umfang ausbreiteten.
