Hitzewelle über Deutschland: Hier wird es bis zu 40 Grad heiß und das Unwetterpotential steigt

Hitzewelle in Deutschland: Es wird richtig heiß! Damit steigt auch die Gefahr für kräftige Gewitter und Waldbrände. Diese Bundesländer werden besonders heiß.(Symbolbild)
Thomas Warnack/dpaEs wird heiß in Deutschland! Die Wetterprognosen für den Sommer 2025 wurden schon früh diskutiert und jetzt kommt sie auch, die prognostizierte Hitzewelle. In welchen Bundesländern es am heißesten wird und wo erneut Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturm drohen.
Dreifach-Hitzewelle in Deutschland: Der Sommer 2025 beginnt
Die Wettermodelle warnen aktuell vor einer längeren Phase extremer Wärme bzw. gar Hitze! Bereits seit Donnerstag, dem 26. Juni, wurden Temperaturen von bundesweit von 30 Grad erwartet, im Süden sogar 35 Grad.
Am Oberrhein sind am Wochenende dann bis zu 37 Grad möglich. Meteorologe, Dominik Jung, spricht sogar von einem dritten Hitze-Hoch zum Beginn der kommenden Wochen bei 40 Grad. Die heißesten Regionen werden Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bayern sein. Vor allem Städte wie Mannheim, Freiburg, Karlsruhe oder Saarbrücken und das Rheintal wird das betreffen.
Besondere Belastung für Ältere, Kinder und chronisch Kranke
Gleichzeitig nimmt die Luftfeuchtigkeit spürbar zu. Die Kombination aus Hitze und Schwüle stellt eine hohe Belastung für die Gesundheit dar. Insbesondere für ältere Menschen, Kinder und chronisch Kranke wird diese Hitzeperiode eine Herausforderung. Viele Kommunen treffen bereits Vorbereitungen für Notfallmaßnahmen. In einigen Regionen könnten Einschränkungen im öffentlichen Leben folgen.
Besonders entlang des Rheins und seiner Nebenflüsse nachts nicht unter 20 Grad abkühlen. Dann spricht man von klassischen Tropennächten. Während im Norden zunächst noch Wolken und etwas mildere Temperaturen für kurze Erleichterung sorgen, zieht die heiße Luft aus dem Süden rasch nach.
Unwettergefahr durch Hitze: Gewitter mit Starkregen und Sturmböen
Mit der zunehmenden Hitze steigt auch das Risiko für heftige Gewitter. Schon in der Nacht zum Donnerstag wurden im Südwesten kräftige Schauer und Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen erwartet. Auch in der Nacht zum Freitag, 27. Juni, und Anfang der kommenden Woche kann es zu plötzlichen Hitzegewittern kommen. Die Wetterlage gilt als „hochdynamisch“ und kann sich lokal schnell verschärfen.
Wie Sie sich schützen können, wenn Sie von Gewittern überrascht werden.
Waldbrandgefahr steigt
Ein zusätzlicher Risikofaktor ist der ausgetrocknete Boden. Dieser begünstigt Staub- und Sandverwehungen, die in Verbindung mit Sturmböen gefährlich werden können. Zudem steigt die Waldbrandgefahr deutlich an. Besonders kritisch ist auch, dass Blitzschläge neue Brandherde entfachen können.