Hitzewelle im Anmarsch
: Rekordhitze? Das sagt der Deutsche Wetterdienst

Kommt noch eine Rekordhitzewelle in Deutschland? Derzeit verbreiten sich Warnungen über erneute Tage mit 40 Grad Celsius zum Monatsende.
Von
red/kna
Offenbach
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Ältere Menschen leiden unter hohen Temperaturen: ARCHIV - 25.06.2026, Nordrhein-Westfalen, Grefrath: Eine Mitarbeiterin eines Seniorenheims schiebt eine Bewohnerin über den Flur, während ein Ventilator einen kühlen Luftzug erzeugt. (zu dpa: «Klimaanlagen nach Hitzewelle im Fokus – Wie reagiert NRW?») Foto: Christoph Reichwein/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Besonders für alte Menschen ist die Hitze eine Herausforderung. (Symbolfoto)

Christoph Reichwein/dpa
  • DWD erwartet ab Mitte der Woche eine Hitzewelle – genaue Stärke noch unklar.
  • Regional sind über 35 Grad wahrscheinlich, um 40 Grad in wärmsten Gebieten nicht ausgeschlossen.
  • Vorzeitige Hitzepanik sei unbegründet, genaue Einschätzung erst in einigen Tagen möglich.
  • Lange Hitzewellen wie Ende Juni bleiben selten, ihre Häufigkeit nimmt ab Mitte August ab.
  • Verlässliche Vorhersagen gelten bis drei Tage, Trends über sieben Tage nur grob abschätzbar.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Prognosen deuten ab Mitte der Woche eine neue Hitzewelle in Deutschland an. Wie beständig diese sein wird und wie hoch die Temperaturen steigen, sei allerdings aus aktueller Sicht noch schwer zu sagen, erklärte der Deutsche Wetterdienst. Zuletzt kursierten insbesondere in Sozialen Medien Meldungen über eine mögliche neue Rekordhitze ab der kommenden Woche. Der DWD warnt vor verfrühter Hitzepanik in Bezug auf die anstehenden Temperaturen der kommenden Wochen.

Laut Wetterdienst sind Temperaturen von regional über 35 Grad Celsius wahrscheinlich, Temperaturen um 40 Grad in den wärmsten Regionen Deutschlands nicht auszuschließen. „Allerdings muss noch ein paar Tage abgewartet werden, um abschätzen zu können, ob es sich bei der kommenden Hitzewelle um eine gewöhnliche oder eine außergewöhnliche Hitzewelle handeln wird.“

Lange Hitzewellen sind selten

Hitzewellen wie die Ende Juni mit langer Ausdauer bei sehr hohen Temperaturen stellten ein Extremereignis dar und seien noch selten. Perspektivisch nehme ab Mitte August die Häufigkeit von Hitzewellen aber von Woche zu Woche ab.

Generell gilt nach Angaben des DWD Vorsicht bei Temperaturvorhersagen mit viel Vorlauf. „Über 10 oder gar 16 Tage im Voraus sind in den meisten Fällen keine belastbaren Wettervorhersagen oder Trends mehr möglich“, so die Meteorologen. Präzise und wirklich zuverlässig seien aktuell Vorhersagen in einem Zeitraum von drei Tagen, Mittelfristvorhersagen für die kommenden vier bis sieben Tage seien „je nach Wetterlage bereits mal mehr, mal weniger genau“ abzuschätzen, gerade wenn es in den regionalen Bereich gehe. Für alles, was über sieben Tage hinausgehe, könne in der Regel nur noch ein grober Trend abgeschätzt werden.