Himalaya Gebirge
: Leichen von deutschem Bergsteiger und vier weiteren Vermissten geborgen

Vor neun Monaten sind ein deutscher Bergsteiger und vier weitere Personen am Yalung Ri von einer Lawine erfasst worden. Nun wurden ihre Leichen geborgen.
Von
red/dpa
Kathmandu
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Himalaya Gebirge in Nepal: PRODUKTION - 17.04.2026, Nepal, Manang: Wanderer gehen am Thorong La Pass in der Annapurna-Region auf einem schneebedeckten Weg, im Hintergrund ragen schneebedeckte Berggipfel des Himalaya über einer Wolkenschicht auf. (zu dpa: «Fünf Leichen im Osten des Himalaya-Gebirges entdeckt») Foto: Elisa Schu/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Fünf Tote sind im Himalaya-Gebirge geborgen worden (Symbolbild).

Elisa Schu/dpa
  • Nach Lawinenunglück in Nepal wurden fünf Leichen im Himalaya-Gebirge geborgen.
  • Unter den Toten sind ein Deutscher, ein Italiener, ein Italo-Kanadier und zwei Nepalesen.
  • Die Gruppe war im November 2025 am Yalung Ri verschüttet worden – Suche damals erfolglos.
  • Eine neue Aktion gelang, weil Schnee geschmolzen war; Bergung verzögerte sich durch Wetter.
  • Die Toten sollen nach Wetterbesserung nach Kathmandu geflogen werden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Neun Monate nach einem Lawinenunglück in Nepal sind die Leichen eines deutschen Bergsteigers und vier weiterer Vermisster geborgen worden. „Alle fünf Leichen wurden heute Morgen von einem Hubschrauber und unserem Rettungsteam geborgen“, sagte der Leiter des Expeditionsunternehmens Dreamers Destination, Phurba Tenjing Sherpa, am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. Die fünf Toten, neben dem Deutschen ein Italiener, ein Italo-Kanadier und zwei Nepalesen, waren am Samstag entdeckt worden.

Die Bergsteiger waren im November 2025 an den unteren Hängen des 5630 Meter hohen Bergs Yalung Ri nahe der Grenze zu Tibet von einer Lawine erfasst worden. Nach dem Unglück suchten Rettungsmannschaften zunächst vergeblich nach den Vermissten. Die Leichen seien unter einer dicken Schneeschicht begraben gewesen, sagte Sherpa. Eine neue Suchaktion sei nun erfolgreich gewesen, „weil der Schnee diesmal geschmolzen war“.

Die Bergung hatte sich zunächst wegen schlechten Wetters verzögert. Sobald sich das Wetter bessert, sollen die Toten nach Kathmandu geflogen werden, wie der Polizeivertreter Manoj Kumar Lama sagte.

In Nepal befinden sich acht der zehn höchsten Berge der Welt, darunter der Mount Everest. Die Gipfel des Himalaya-Gebirges ziehen jedes Jahr tausende Bergsteiger und Wanderer an. Nach Angaben des Expeditionsarchivs Himalayan Database kamen seit 1950 mehr als tausend Menschen auf den Gipfeln des Landes ums Leben. Fast ein Drittel der Todesfälle wurde durch Lawinen verursacht.