Heizölpreise aktuell: Heizöl jetzt kaufen oder lieber abwarten?

Sollte man aktuell Heizöl kaufen? Wo stehen die Preise heute und welche Prognosen und Empfehlungen gibt es?
Bernd Weißbrod/dpa- Heizölpreise sind am 4. April 2025 gesunken, Preis liegt bei 94,10 € pro 100 Liter.
- Brent-Rohöl kostet 69,6 $ pro Barrel durch US-Zölle und OPEC+ Fördermengen-Erhöhung.
- OPEC+ steigert Produktion im Mai um 411.000 Barrel täglich, Goldman Sachs senkt Ölpreisprognosen.
- Fastenergy empfiehlt, günstige Preise zu nutzen, Tecson warnt vor weiter sinkenden Preisen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Beim Kauf von Heizöl gilt es den richtigen Zeitpunkt abzuwägen, um möglichst viel Geld zu sparen und in keine Kostenfalle zu geraten. Soll man jetzt bei den scheinbar günstigen Preisen zugreifen und den Tank füllen, oder wartet man noch ab und hofft auf weitere Preissenkungen? Hier gibt es die aktuellen Entwicklungen und Empfehlungen im Überblick.
Heizölpreise aktuell: Entwicklungen am Markt Anfang April 2025
Die Heizölpreise sind laut Tecson heute, am 4. April 2025, weiter gesunken, mit einem Rückgang von etwa 1,5 bis 2,5 Cent pro Liter. Der aktuelle Preis für Heizöl liege demnach im überregionalen Durchschnitt bei 94,10 € pro 100 Liter (inkl. MwSt.). Das Heizöl-Portal Fastenergy gibt den aktuellen Durchschnittspreis von Heizöl in Deutschland um 12:00 Uhr mittags mit 92,59 € pro 100 Liter an. Dies folgt einem weiteren Rückgang der Ölpreise, nachdem US-Präsident Trump neue Zölle eingeführt hat und die OPEC+ ihre Fördermengen stärker als erwartet erhöht. Der Preis für Brent-Rohöl liegt bei 69,6 $ pro Barrel.
Heizöl: Prognose und Empfehlung
Die OPEC+ plant, ihre Ölproduktion im Mai um 411.000 Barrel pro Tag zu steigern, was für Verbraucherinnen und Verbraucher ein positives Signal darstellt. Zudem hat Goldman Sachs seine Ölpreisprognosen für 2025 nach unten korrigiert. Heizöl ist derzeit deutlich günstiger als vor einem Monat (-4,5%) und auch im Vergleich zum Tag vor einem Jahr (-12,8%).
Das Heizöl-Portal Fastenergy empfiehlt: „Die Schnäppchenjäger unter den Ölheizern sollten sich jetzt auf die Lauer legen und die Marktentwicklung engmaschig beobachten. Das Preisniveau ist günstig wie lange nicht!“. Das Ölmarktportal Tecson hingegen weits daraufhin, dass der Heizölpreis in Zukunft noch stärker sinken könnte: „Als Verbraucher mag man auf weiteren Preisabgang spekulieren. Es bleibt abzuwarten, wie sich Welthandel und Weltwirtschaft auf den extremen Protektionismus der USA einstellen oder wie sehr sie dadurch getroffen werden. Die eigene Heizölbevorratung betreffend sollte man sicherlich erst einmal abwarten und schauen, wie tief es preislich weiter abwärts geht.“
