Heftiger Regen am Mittelmeer: Vier Tote bei schweren Unwettern im Südosten Frankreichs

Starke Regenfälle führten zu erheblichen Überschwemmungen in mehreren Fließgewässern im Südosten Frankreichs, wodurch Dutzende Menschen evakuiert oder in Sicherheit gebracht werden mussten.
Sylvain Thomas/AFP/dpa- Heftige Unwetter im Südosten Frankreichs forderten mindestens vier Tote.
- Drei Menschen starben im Département Bouches-du-Rhône, einer in Haute-Corse.
- Behörden meldeten „noch nie dagewesene“ Pegel, ganze Viertel standen unter Wasser.
- Autos wurden weggespült, Straßen unpassierbar – Dutzende wurden evakuiert.
- Zwei Frauen ertranken in Lançon-Provence, ein Mann wurde von Wassermassen mitgerissen.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Bei schweren Unwettern im Südosten Frankreichs sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Im direkt am Mittelmeer gelegenen Département Bouches-du-Rhône seien drei Menschen gestorben, teilten die Behörden in der Nacht zum Donnerstag mit. Zudem war am Dienstag ein Mann im Département Haute-Corse ums Leben gekommen, als sein Auto von einem über die Ufer getretenen Fluss mitgerissen wurde. Ein Mensch wurde zudem noch vermisst.
Der gesamte Südosten Frankreichs war am Montag und Dienstag von heftigen Unwettern heimgesucht worden. Wassermassen rissen Autos mit sich, Straßen wurden unpassierbar und in zahlreichen Ortschaften standen noch am Mittwoch ganze Stadtviertel unter Wasser. Die Behörden im Westen des Départements Bouches-du-Rhône sprachen von „noch nie dagewesenen“ Wasserpegeln.
Von Wassermassen mitgerissen
Wie die Feuerwehr von Bouches-du-Rhône in der Nacht zum Donnerstag mitteilte, „ertranken zwei Frauen im Alter von 86 und 26 Jahren in einem Keller in Lançon-Provence“. Zudem sei ein 75-jähriger Mann tot aufgefunden worden, der „von den Wassermassen mitgerissen“ wurde.
In Haute-Corse wiederum wurde ein Geländewagen in Ghisonaccia vom Fluss Fium'orbu mitgerissen. Ein Mann konnte sich durch das Fenster des Fahrzeugs retten, ein anderer konnte jedoch nur noch tot geborgen werden.