Hagen-Wehringhausen
: Amok-Alarm an der Bodelschwingh-Schule aufgehoben

Großer Amok-Alarm an der Bodelschwingh-Schule in Hagen-Wehringhausen: Polizei und Feuerwehr sichern derzeit das Gelände, mehrere Straßen sind gesperrt. Der Alarm ist mittlerweile aufgehoben.
Von
Judith Müller
Hagen (NRW)
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An der Bodelschongh-Schule in Hagen gab es einen Amok-Alarm.

An der Bodelschongh-Schule in Hagen gab es einen Amok-Alarm.

picture alliance/dpa

Große Aufregung heute Morgen an der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule: In den Klassen 1 bis 10 der Förderschule für Lern- und Entwicklungsstörungen wurde ein Amok-Alarm ausgelöst. Mehrere Straßen rund um die Schule, darunter die Eugen-Richter-Straße, die Tunnelstraße und die Ewaldstraße, sind derzeit gesperrt.

Polizei und Feuerwehr im Einsatz

Ein Großaufgebot der Polizei ist vor Ort, einschließlich Beamter mit Maschinenpistolen, die das Schulgelände sichern. Auch die Feuerwehr ist an der Einsatzstelle. Eine Bandansage informiert über die aktuelle Lage. Die Schülerinnen und Schüler befinden sich weiterhin im Schulgebäude, während die Sicherheitskräfte die Situation prüfen.

Informationen zur Schule

Die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule liegt in Wehringhausen und fördert Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf im Bereich Lernen. Seit dem Schuljahr 2025/2026 teilt sich die Schule das Gebäude mit der Außenstelle der Hauptschule Ernst-Eversbusch. Unterhalb des Gebäudes befindet sich zudem die Kindertagesstätte Wehringhauser Stadtmäuse.

Ablauf bei Amok-Alarm

Bei einem Amok-Alarm wird automatisch ein spezielles Sicherheitsprogramm aktiviert, um Schüler, Lehrer und das Umfeld bestmöglich zu schützen. Aktuell ist unklar, wer den Alarm ausgelöst hat und wie sich die Lage innerhalb des Schulgebäudes entwickelt.

Die Lage an der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule ist weiterhin angespannt. Eltern und Anwohner werden gebeten, den Bereich rund um die Schule zu meiden und den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten. Die Polizei arbeitet derzeit daran, die Situation im Schulgebäude zu klären und sicherzustellen, dass alle Schülerinnen und Schüler sowie das Personal geschützt sind.

Auch die Kindertagesstätte unterhalb des Schulgebäudes bleibt vorsorglich aufmerksam und eng mit den Sicherheitsbehörden in Kontakt. Ein Amok-Alarm löst automatisch ein umfassendes Sicherheitsprotokoll aus, das unter anderem den sofortigen Einsatz von Polizei und Feuerwehr, die Absperrung des Geländes und die Information der Öffentlichkeit beinhaltet.

Über die Ursache des Alarms und mögliche Gefahren gibt es bislang keine gesicherten Informationen. Die Behörden versprechen, die Öffentlichkeit schnellstmöglich über Entwicklungen zu informieren.

Gegen 11.15 Uhr Entwarnung:

Am späten Vormittag konnten die Einsatzkräfte schließlich Entwarnung geben. Nach rund zwei Stunden intensiver Suche bestätigte die Polizei, dass keine konkrete Gefahr bestand. „Zum Glück haben wir nach umfassenden Überprüfungen nichts Verdächtiges gefunden“, erklärte eine Polizeisprecherin vor Ort. Der Auslöser des Amok-Alarms wird nun untersucht – ob ein technischer Defekt oder ein anderer Fehler verantwortlich war, ist derzeit noch unklar.