Großeinsatz in Günzburger Firma: Kühlflüssigkeit spritzt 33-Jährigem ins Gesicht

Das Betriebsgelände des Unternehmens wurde abgesperrt. (Symbolbild)
David Inderlied/dpa- Chemikalie-Austritt in Günzburg, zwei Verletzte, Ursache unklar.
- Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr, Leck gestoppt.
- Betriebsgelände geräumt und abgesperrt.
- Keine Gefahr mehr für Mensch und Umwelt.
- Vorfall ereignete sich am 30.12.2024.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Viel Blaulicht ist am Montagmorgen (30.12.2024) im Gewerbegebiet östlich der Heidenheimer Straße in Günzburg zu sehen gewesen. Auf dem Gelände eines Unternehmens hatte es nach Angaben der Polizei einen Defekt in einer Kühlleitung gegeben. Daraufhin war eine Chemikalie ausgetreten. Zunächst war von zwei Verletzten die Rede. Nach Ende des Einsatzes bestätigte die Polizei einen Verletzten.
Es handle sich um einen 33-Jährigen, der mit einem Kollegen ein Leck an einer Leitung des Kühlsystems reparieren wollte. Dazu entfernten die beiden die Isolierung des betroffenen Rohres, um an die undichte Stelle zu gelangen. Innerhalb der Isolierung befand sich laut Polizei unerwartet eine größere Menge flüssigen Ammoniaks, das die beiden Mitarbeiter traf. Der Jüngere wurde den Angaben zufolge durch das flüssige Ammoniak im Kopfbereich getroffen. Er wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.
Firmengelände wurde geräumt
Ob der andere Kollege, ein 43-Jähriger, bei dem Vorfall auch verletzt wurde, war zunächst „nicht abschließend geklärt“, so eine Sprecherin der Polizei.
Die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr räumten das Gebäude am Montagmorgen und sperrten das Betriebsgelände weiträumig ab. Die Feuerwehr reinigte und belüftete die betroffene Halle und übergab sie nach Beseitigung der Gefahrenlage wieder an den Betreiber, hieß es. Eine Gefahr für Mensch und Umwelt bestehe nicht. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.
mit Material von dpa
