Großbrand im Allgäu
: Feuerwehrleute werden bei Stallbränden verletzt

Feuerwehrleute erleiden ein Knalltrauma, Kühe sterben, Landwirte helfen mit Güllefässern: Binnen 45 Minuten gerieten zwei benachbarte Ställe in Brand.
Von
dpa
Ottershofen
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Allgäuer Braunvieh steht am 05.03.2013 in einem Stall bei Kaufbeuren (Bayern). (zu dpa: «Zwei Ställe brennen - Explosionen, Evakuierung»)

Karl-Josef Hildenbrand/dpa
  • Zwei benachbarte Ställe in Ottershofen brannten – Millionenschaden, mehrere Verletzte.
  • Im zweiten Stall starben zahlreiche Kühe, im ersten befanden sich keine Tiere.
  • Feuerwehrleute erlitten Knalltrauma durch Explosionen; Fahrzeuge wurden beschädigt.
  • Bewohner wurden wegen Stromausfall evakuiert, Landwirte lieferten Löschwasser.
  • Ursache unklar: Funkenflug möglich, in einem Stall standen zwei Autos.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Beim Brand zweier benachbarter Ställe in Ottershofen im südlichen Baden-Württemberg ist ein Millionenschaden entstanden - und mehrere Feuerwehrleute wurden verletzt. Beide Ställe standen kurz hintereinander in Flammen, in einem kamen zahlreiche Kühe ums Leben, wie die Polizei mitteilte. Vorsorglich wurden die Bewohner des Orts, in dem es zu einem kompletten Stromausfall kam, evakuiert und vom Rettungsdienst betreut.

Mehrere Feuerwehrleute erlitten beim Löschen eines Brandes ein Knalltrauma - wegen Explosionen in dem Brandobjekt. Zudem wurden Feuerwehrfahrzeuge beschädigt. Möglicher Grund für die Explosionen: In einem der Ställe standen bisherigen Erkenntnissen zufolge zwei Autos, wie ein Polizeisprecher sagte.

Nach 45 Minuten: zweiter Brand

Die Einsatzkräfte waren am Mittwochabend alarmiert worden, weil Flammen aus dem Stallgebäude in Ottershofen bei Grünkraut (Landkreis Ravensburg) schlugen. Die Freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Gemeinden rückten mit über 200 Wehrleuten an, um das Feuer zu bekämpfen. Sie konnten verhindern, dass die Flammen auf benachbarte Wohngebäude übergriffen.

45 Minuten nach der Alarmierung wurde der Brand eines weiteren Stallgebäudes gemeldet - in 100 Metern Entfernung. Während sich im ersten Brandobjekt keine Tiere befunden hatten, starben in diesem Stall zahlreiche Kühe, wie es hieß. 

Funkenflug von Stall zu Stall?

Landwirte unterstützten die Feuerwehr, indem sie mit Güllefässern Löschwasser zu den Stallgebäuden brachten. Die Löschmaßnahmen sollten voraussichtlich bis in die Morgenstunden andauern, hieß es. Die Brandursache ist noch unklar. Die Polizei schließt nicht aus, dass Funkenflug für die Entzündung des zweiten Gebäudes verantwortlich war.