Wetter am Wochenende: Bayern und BW: Warnung vor Gewitter und Unwetter

Am Wochenende werden in Bayern und Baden-Württemberg Temperaturen über 30 Grad erreicht. Gewitter drohen.
Sebastian Gollnow / DPADie Temperaturen wollen nicht sinken: Auch am heutigen Freitag, 18.06.2021 werden im Süden Deutschlands wieder 30 Grad erwartet. Wenn es so heiß ist, lassen Gewitter und Unwetter nicht lange auf sich warten. Schon am Freitagabend könnte es in Bayern und Baden–Württemberg knallen — örtlich sogar mit Hagelschauern und Sturmböen. Alle Infos dazu gibt es hier:
Hitzewarnung, schwere Gewitter: Das Wetter in Bayern am Wochenende
Aktuell ist es in Bayern überall sonnig, nur vereinzelte Wolken sind am Himmel zu sehen. Die Temperaturen klettern im ganzen Freistaat über die 30–Grad–Marke. In Bamberg oder Würzburg werden sogar 35 Grad erwartet. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht für das gesamte Bundesland eine Hitzewarnung aus und spricht von „extremer Wärmebelastung“. Auch die Waldbrandgefahr ist hoch — vor allem im Norden und Osten Bayerns.
Am Freitagnachmittag bis in die Nacht zum Samstag kommt es bevorzugt am Alpenrand zu einzelnen Gewittern. Auch in Schwaben und im westlichen Franken könnte es knallen. Laut DWD könnte es dabei Starkregen mit Mengen bis 25 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, Hagelschauer und Sturmböen um die 80 km/h geben. Auch unwetterartige Entwicklungen mit Starkregen bis 35 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit sowie Sturmböen bis 100 km/h sind nicht auszuschließen.
Die Gewitterfront zieht am Samstagnachmittag weiter. Dann könnte es nördlich der Donau einzelne Gewitter mit ähnlichen Begleiterscheinungen geben. Die Temperaturen bleiben weiter sehr hoch.
Am Sonntag steigt das Gewitterrisiko noch einmal deutlich an. Laut Vorhersagen des DWD (Stand: 18.06.2021, 12 Uhr) ist vor allem der Westen Bayerns betroffen.
Hitzewelle: Wann kommen Gewitter in Baden–Württemberg?
Auch in Baden–Württemberg ist und wird es heiß. Der DWD gibt eine Hitzewarnung aus — im Westen des Landes warnt der Wetterdienst sogar vor extremer Hitze.
Einzelne heftige Gewitter gibt es am Freitagnachmittag bis in die Abenstunden vor allem im Bergland. Aber auch anderswo ist das Risiko hoch. Zum Teil kann es dann unwetterartigen Starkregen mit bis zu 40 Litern pro Quadratmeter, Hagelschauer und schwere Sturmböen mit bis zu 100 Kilometer pro Stunde geben.
Auch der Samstag bleibt heiß. Im Verlauf des Tages kann es in ganz BW zu starken bis schweren Gewittern mit ähnlicher Intensität wie am Freitag kommen. Die Warnung vor weiteren Gewittern des DWD bleibt voraussichtlich noch bis mindestens Sonntag bestehen.
Badeunfälle und Nichtschwimmer:
Auf der Suche nach Abkühlung sind die Seen und Flüsse im Land besonders beliebte Ziele. Oft begeben sich die Badenden dabei in Lebensgefahr. So kam es auch am Freitag wieder zu mehreren Todesfällen an Badestellen — etwa im Ortenaukreis in Baden–Württemberg, in Heilbronn oder in Bremen.
Fehlender Schwimmunterricht in der Corona–Pandemie hat nach Angaben der Deutschen Lebens–Rettungs–Gesellschaft (DLRG) die Zahl der Nichtschwimmer etwa in Brandenburg steigen lassen. „Eine große Masse an Nichtschwimmern rennt uns momentan die Türen ein und möchte Kurse belegen, das überfordert uns“, sagte der DLRG–Sprecher des Landes. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter kämen an ihre Grenzen. Alle Rettungsorganisationen und Schwimmschulen versuchten das auszugleichen, doch das werde wegen beschränkter Kapazitäten in den Schwimm–und Freibädern schwierig.
