Gewitter und Sturm: Hier wird es besonders stürmisch und nass diese Woche

Wechselhaft und stürmisch: Deutschland steht eine wechselhafte Wetterwoche bevor. Wo die Wind- und Regenjacke immer im Gepäck sein sollte. Das sind die Aussichten für die nächsten Tage. (Symbolbild)
Damian Dovarganes/AP/dpaDeutschland steht eine turbulente Woche bevor. Nach einem milden Start am Montag (20.10.) ziehen von Westen her immer wieder Regenfronten durch. Auch Gewitter und Sturmböen sind vom Deutschen Wetterdienst (DWD) angesagt. Wo es besonders stürmisch und nass wird. Die Wetteraussichten für die nächsten Tage.
Stürmischer Wochenstart: Tief bringt Bewegung ins Wetter
Der Ausläufer eines Sturmtiefs bei Schottland zieht ost- bis südostwärts ab. Dabei gelangt feuchte und recht milde Meeresluft nach Deutschland. Das Frontensystem zieht ostwärts und sorgt vielerorts für unruhiges Wetter. Bereits im Tagesverlauf frischt der Wind auf, besonders im Westen und Norden sind kräftige Böen möglich.
Das Zusammenspiel aus wechselhaften Schauern, Windböen und regionalem Sonnenschein sorgt für echtes Herbstwetter – dynamisch, lebendig und alles andere als langweilig. Die Regenjacke sollten sie besser immer dabei haben.
Dienstag (21.10.) wird es stürmisch mit Gewittern
Am Dienstag (21.10.) bleibt das Wetter unbeständig. Zwischen Nordsee und Mittelgebirgen wehen steife bis stürmische Böen zwischen 55 und 70 Kilometer pro Stunde (Bft 7 bis 8), auf exponierten Gipfeln sogar Sturmböen. Der Brocken meldet zeitweise schwere Sturmböen aus Südwest um die 90 Kilometer pro Stunde (Bft 10).
Dazu ziehen bei wechselnder Bewölkung Schauer durchs Land, an der Nordsee sind auch kurzes Gewitter möglich. Zwischen Main und Donau sowie östlich der Elbe zeigt sich das Wetter zeitweise freundlicher.
Milde Temperaturen zwischen 13 und 19 Grad
Die Temperaturen erreichen 13 Grad an der Küste und bis zu 19 Grad am Oberrhein. Der Wind weht aus Südwest bis Südost, im Westen teils frisch mit einzelnen Sturmböen.
In der Nacht zum Mittwoch bleibt es vielerorts bewölkt. Vor allem im Süden und an der Nordseeküste regnet es weiter. Die Tiefstwerte liegen zwischen 12 und 6 Grad.
Am Mittwoch (22.10.) gibt es Regen im Süden & Sonne im Osten
Das Wetter am Mittwoch (22.10.) zeigt sich zweigeteilt: Im Süden, Südwesten und an den Küsten dominieren Wolken und Schauer, teils mit längerem Regen. Dazwischen bleibt es meist trocken mit sonnigen Momenten.
Die Temperaturen liegen bei 13 bis 18 Grad, am Oberrhein bis 20 Grad. Der Südwestwind frischt zeitweise böig auf, in Hochlagen und an der See sind stürmische Böen möglich. In der Nacht zum Donnerstag zieht von Westen her neuer Regen auf, begleitet von örtlichen Gewittern. Die Temperaturen sinken auf 14 bis 5 Grad.
Donnerstag (23.10.): Sturm und Regen bestimmen den Tag
Donnerstag (23.10.) breitet sich dichter Regen über weite Teile Deutschlands aus. Besonders im Westen und in der Mitte kann es kräftig schauern, teils auch gewittern. Nur im äußersten Südosten und im Oder-Neiße-Gebiet bleibt es länger trocken.
Die Temperaturen steigen auf 14 Grad im Norden und bis 22 Grad im Breisgau. Der Südwestwind wird stürmisch – vielerorts mit schweren Sturmböen, in Hochlagen auch mit orkanartigen Böen.
In der Nacht zum Freitag hält der Sturm an. Vor allem in der Mitte und im Norden fällt weiterer, teils kräftiger Regen. Nach Südosten hin beruhigt sich das Wetter leicht, bei Tiefstwerten zwischen 12 und 5 Grad.