Gewalttat erschüttert Kelkheim
: Rund 400 Menschen gedenken getöteter Frau nach Machetenangriff

Nach dem mutmaßlichen Mord in Kelkheim versammelten sich etwa 400 Menschen zur Gedenkstunde. Die Stadt betonte ihre Erschütterung über die tödliche Gewalttat.
Von
red/dpa
Kelkheim
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Ehefrau in Kelkheim getötet

Ehefrau in Kelkheim getötet - die Menschen vor Ort gedenken dem Opfer nach der grausamen Gewalttat.

Andreas Arnold/dpa
  • Nach einem mutmaßlichen Mord in Kelkheim gedachten rund 400 Menschen der Getöteten.
  • Stadt, Polizei, Notfallseelsorge und Feuerwehr nahmen teil – die Erschütterung ist groß.
  • Bürgermeister und Kirchenvertreter hielten Ansprachen, ein Bild erinnerte an die Frau.
  • Die Staatsanwaltschaft wirft dem 60-jährigen Ehemann Mord aus Eifersucht und Besitzdenken vor.
  • Er soll mit einer Machete vielfach zugestochen haben; die Frau starb am Tatort, er sitzt in U-Haft.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach dem mutmaßlichen Mord an einer Frau in Kelkheim hat die Stadt der Getöteten gedacht. Etwa 400 Menschen nahmen laut Angaben der Stadt an der Gedenkstunde teil, darunter auch Vertreter von Polizei, Notfallseelsorge und Feuerwehr, die nach der Tat im Einsatz waren. „Die abscheuliche Gewalttat am vergangenen Dienstag in der Stadtmitte hat uns tief erschüttert“, hieß es auf Instagram in der Einladung zur Gedenkstunde.

Neben Bürgermeister Albrecht Kündiger und dem Ersten Stadtrat Dirk Hofmann nahmen auch die Pfarrer der evangelischen und katholischen Kirche am Gedenken teil und hielten Ansprachen, ebenso wie ein Vertreter der katholischen Kroatischen Gemeinde. Mit einem Bild wurde an die Getötete erinnert, zudem wurden auch Spenden gesammelt.

Verdacht des Mordes

Ein 60 Jahre alter Kroate soll am Dienstagabend seiner 58-jährigen Ehefrau mit einer Machete „mindestens 30 abgrenzbare Stich- und Schnittverletzungen im Bereich des Kopfes, Halses, Nackens und Oberkörpers zugefügt haben“, wie die Staatsanwaltschaft am Tag nach der Tat mitgeteilt hatte.

Zahlreiche Passanten wurden Zeugen des Angriffs. Die Ehefrau starb noch am Tatort. Der Mann habe „aus übersteigertem Besitzdenken und Eifersucht“ gehandelt, so die Staatsanwaltschaft. Er sitzt wegen des Verdachts des Mordes in Untersuchungshaft.