Geisterfahrerin auf A45
: Zwei Tote und Kinder in Lebensgefahr nach Frontal-Crash

Tragischer Unfall auf der Autobahn 45 bei Florstadt. Eine Geisterfahrerin kollidiert frontal mit 70-Jährigem, beide sterben. Kinder der Frau schwerst verletzt. Ermittlungen zu Ursache und Fahrtrichtung laufen.
Von
red/dpa
Florstadt
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ARCHIV - 15.07.2017, Baden-Württemberg, Lorch: ILLUSTRATION - Eine Falschfahrerwarntafel steht an Ausfahrt Lorch/Ost an der Bundesstraße B29 bei einer Präsentation Pilotprojekt zur Falschfahrer-Prävention. (zu dpa: «Geisterfahrer auf den Südwest-Straßen unterwegs») Foto: Daniel Maurer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In Bayern ist es nach einer Geisterfahrt auf der A45 zu einem tödlichen Frontal-Crash gekommen.

dpa
  • Florstadt: Geisterfahrerin fuhr an der Anschlussstelle in falscher Richtung auf die A45.
  • Frontalzusammenstoß mit einem 70-Jährigen kurz darauf mit hoher Geschwindigkeit.
  • Der Mann starb an der Unfallstelle – die 34-Jährige wenig später in einer Klinik.
  • Ihr Ehemann und drei Kinder im Alter von 10 bis 15 Jahren wurden schwerst verletzt.
  • Alle Insassen waren eingeklemmt; Gutachter ermittelt die genaue Unfallursache.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bei einem Unfall mit einer Geisterfahrerin auf der A45 nahe dem hessischen Florstadt sind zwei Menschen gestorben und mehrere schwerst verletzt worden. Bei den drei Kindern der 34 Jahre alten Geisterfahrerin aus Obernburg in Bayern sei der Zustand kritisch, teilte die Polizei mit.

Die Frau sei an der Anschlussstelle Florstadt in falscher Richtung auf die Autobahn gefahren und kurz darauf mit hoher Geschwindigkeit mit dem Auto eines 70-Jährigen frontal zusammengestoßen.

Geisterfahrerin stirbt kurz nach Unfall

Der 70-Jährige starb am Sonntagmorgen noch an der Unfallstelle. Die Geisterfahrerin erlag wenig später ihren Verletzungen in einer Klinik. Ihr Ehemann und ihre drei Kinder im Alter zwischen 10 und 15 Jahren wurden schwerst verletzt.

Durch den Unfall wurden der Polizei zufolge alle Insassen in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten befreit werden. Sie mussten teilweise mit Rettungshubschraubern in Kliniken gebracht werden. Zur Ermittlung der genauen Unfallursache beauftragte die Staatsanwaltschaft einen Gutachter.