Giftköder in Ulm ausgelegt: Peta setzt Belohnung aus

Wurstköder mit einer blauen Substanz hat eine Spaziergängerin in der Elisabethenstraße in der Weststadt gefunden.
Polizei- Peta setzt 500 Euro Belohnung für Hinweise auf präparierte Wurstköder in Ulmer Weststadt aus.
- Spaziergängerin fand mit blauer Substanz präparierte Würste an der Elisabethenstraße.
- Polizei sicherte Spuren und ermittelt; Zeugen können sich melden.
- Bereits im Februar wurden gefährliche Köder am Donauufer gefunden.
- Ziel: Tierquäler überführen und Tierhalter warnen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine Belohnung von 500 Euro setzt die Tierrechtsorganisation Peta aus für Hinweise zu den verdächtigen Wurstködern, die am Dienstag in der Ulmer Weststadt gefunden worden sind. Eine Spaziergängerin hatte am Morgen der Polizei mehrere verdächtige Wurststücke in einem Grünstreifen an der Elisabethenstraße auf Höhe der Kirche gemeldet. Die Saitenwurst-Stückchen waren mit einer blauen Substanz präpariert worden. Die Polizei geht von möglichen Hundeködern aus, die Tiere verletzen sollten und stellte mehrere Präparate sicher. Spezialisten der Abteilung Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Ulm haben die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen können sich bei der Polizei unter Tel. (0731) 188-3812 melden.
Tierquäler zu überführen ist schwierig
Um den Fall aufzuklären, setzt nun auch Peta eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise aus, „die zur rechtskräftigen Verurteilung der tatverantwortlichen Person oder Personen führen“. Wer etwas Verdächtiges beobachtet hat, kann sich auch bei der Organisation unter Tel. (0711) 8605910 oder per E-Mail melden – auch anonym. „Wir hoffen, dass der oder die Verantwortlichen so schnell wie möglich gefunden werden, bevor Tiere oder Menschen in Lebensgefahr geraten“, sagt Björn Thun, Fachreferent bei Peta. „Es ist oft schwierig, Tierquäler zu überführen, weil sie agieren, wenn sie sich unbeobachtet fühlen. Deshalb kann in solchen Fällen jeder noch so unwichtig erscheinende Hinweis entscheidend sein. Mit unserer Belohnungsauslobung wollen wir die Aufklärung vorantreiben sowie Tierhalterinnen und Tierhalter für das Thema sensibilisieren und warnen.“
Bereits Mitte Februar hatte eine Spaziergängerin mehrere gefährliche Köder am Donauufer im Bereich des Naturschutzgebietes Lichternsee gemeldet. Die Hundebesitzerin hatte rund 20 mit Stecknadeln bespickte Stücke entdeckt. Diese waren auf einer Länge von rund 500 Metern am Uferweg platziert worden. Die Polizei sicherte Spuren.

