Geburt im Flugzeug
: Frau bringt auf 10.000 Metern Höhe Kind zur Welt

In Senegal macht sich eine Schwangere auf den Weg nach Rom. Doch kurz nach dem Start setzen die Wehen ein. Dank der Mithilfe von zwei Passagierinnen geht alles gut.
Von
Kerstin Auernhammer,
dpa
Rom
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Geburt über den Wolken

Geburt über den Wolken - Passagiere und Crew halfen einer Frau, die im Flugzeug über Südafrika Wehen bekam.

-/Ita Airways/dpa
  • Frau bringt auf Ita-Linienflug nach Rom in 10.000 Metern Höhe einen Jungen zur Welt.
  • Die Schwangere startete in Dakar; kurz nach dem Abflug setzten überraschend die Wehen ein.
  • Crew half gemeinsam mit einer Ärztin und einer Krankenschwester – Geburt in ruhiger Flugzeugecke.
  • Mutter und Kind sind wohlauf; es war die erste Geburt an Bord einer Ita-Maschine.
  • Der Flug AZ855 verbindet Dakar mit Rom-Fiumicino – Angaben zu Alter und Nationalität fehlen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eine Geburt über den Wolken: Auf einem Linienflug der italienischen Fluggesellschaft Ita nach Rom hat eine Frau in 10.000 Metern Höhe einen kleinen Jungen zur Welt gebracht.

Die im siebten Monat schwangere Frau war in Dakar, der Hauptstadt des westafrikanischen Staats Senegal, in die Maschine gestiegen, wie Ita mitteilte. Kurz nach dem Start setzten bei ihr überraschend die Wehen ein.

Crew und Passagiere helfen bei der Geburt

Mit Hilfe der Crew und zweier anderer Passagierinnen – einer Ärztin und einer Krankenschwester – gelang in einer ruhigeren Ecke des Flugzeugs die Geburt. Kind und Mutter sind wohlauf.

Nach Angaben der Fluggesellschaft war es die erste Geburt an Bord einer Ita-Maschine. Italiens ehemals staatliche Fluglinie gehört inzwischen zum Verbund der deutschen Lufthansa. Der Flug AZ855 verbindet Dakar und Roms größten Flughafen Fiumicino. Zum Alter und zur Nationalität der Frau machte Ita keine Angaben.

Wenn's mal wieder schnell gehen muss

Immer wieder kommen Kinder an ungewöhnlichen Orten zur Welt: Anfang April etwa hatte es ein neuer Erdenbürger bei Hamburg so eilig, dass er auf dem Standstreifen entbunden wurde. Ganz ähnlich ein Fall aus dem Kreis Göppingen Ende März: Da kam der kleine Richard noch im Krankenwagen auf dem Weg zur Klinik in Gammelshausen auf die Welt. Da es die erste Geburt in dem Ort seit vielen Jahren war, pflanzte die Gemeinde zu Richards Ehren einen Baum.