Geblitzt
: Wann kommt der Bescheid?

Autofahrer wurde geblitzt. So lange ist die Wartezeit, bis man den Bescheid im Briefkasten hat.
Von
Lisa Klopp-Jaber
Ulm
Jetzt in der App anhören
Ein Messgerät zur Geschwindigkeitskontrolle steht an einer Hecke (Symbolbild). (zu dpa: «Keine zusätzlichen Geschwindigkeitskontrollen in Thüringen») +++ dpa-Bildfunk +++

Wie lange braucht der Bescheid, nachdem man geblitzt wurde und wann verjährt die Tat?

Pia Bayer/dpa

Wir alle kennen es: man wurde geblitzt und nun wartet man darauf, jeden Tag den Bescheid im Briefkasten zu finden. Die Wartezeit kommt einem oft ewig vor und man fragt sich: Wie lange braucht der Bescheid, nachdem man geblitzt wurde und wann verjährt die Tat?

Wann kommt der Bescheid, nachdem man geblitzt wurde?

Wenn Autofahrerinnen und Autofahrer geblitzt werden, kommt der Bescheid meistens zwei bis vier Wochen später. Nach mehr als drei Monaten ist die Tat verjährt. Trotzdem sollten sich Autofahrer nicht zu früh freuen, wenn der Bescheid nach vier Wochen noch nicht da ist. Denn je nach Landkreis und Typ des Blitzers kann die Wartezeit sich etwas verlängern. Bei mobilen Blitzern geht es meist etwas schneller.

Geblitzt: Diese Umstände sorgen für eine lange Wartezeit

Nachdem man geblitzt wurde, wird einem erst ein Anhörungsbogen zugestellt. Diesen muss man ausgefüllt zurückschicken. Erst, wenn alle Angaben vorliegen, wird der Bußgeldbescheid erstellt. Dieser erfolgt in der Regel innerhalb von zwei bis drei Wochen. Das Arbeitsaufkommen in der Behörde, Personalmangel und Verzögerungen beim Zusteller beeinflussen die Dauer ebenfalls. Zusätzlich länger dauert es, wenn das Foto von einem stationären Blitzer gemacht wurden, denn diese werden meistens erst ausgewertet, wenn der Speicher oder der Film voll ist.