Im Januar ist es kalt und im Garten gibt es nichts zu tun? Von wegen! Der echte Hobbygärtner ruht nie und hat für die bevorstehende Saison in seinem grünen Paradies schon jede Menge Vorbereitungsarbeiten zu erledigen. Wer jetzt einiges richtig macht, wird später mehr ernten. Hier gibt es Tipps, für Gartenarbeiten im Januar.

10 Dinge, die man im Januar im Garten tun kann

Und los geht es mit den Top 10 der Gartenarbeit im ersten Monat des Jahres:

1. Sträucher und Bäume zurückschneiden

Im Januar ist es eine gute Zeit, um Sträucher und Bäume zurückzuschneiden, da sie in der Regel ruhen und es ihnen nicht schadet. Durch das Zurückschneiden wird das Wachstum angeregt und es kann verhindert werden, dass die Pflanzen zu groß werden. Es ist wichtig, die Pflanzen richtig zurückzuschneiden, um eine gesunde Form zu erhalten und das Risiko von Pilz- und Schädlingsbefall zu minimieren.

2. Beete und Rabatten von Unkraut befreien

Im Januar kann man damit beginnen, Beete und Rabatten von Unkraut zu befreien, bevor sie im Frühling wieder wachsen. Dies kann manuelle oder chemische Methoden erfordern. Gärtner wissen: Es ist wichtig, das Unkraut sorgfältig - also mit der Wurzel - zu entfernen - also mit der Wurzel, um das Wachstum der gewünschten Pflanzen nicht zu beeinträchtigen.

3. Laub von Beeten und Wegen entfernen

Im Januar lässt sich auch wunderbar das letzte Laub von Beeten und Wegen entfernen. Dies ist ratsam, um das Wachstum von Pilzkrankheiten und Unkraut zu verhindern.

4. Neue Bäume pflanzen

Wenn das Wetter im Januar passt, kann diese Zeit auch genutzt werden, um neue Bäume zu pflanzen. Im Winter befinden sich die Bäume in der Vegetationsruhe. Das heißt, durch das Um- oder Neupflanzen werden weder Ernährung noch Wachstum gestört. Auf eine sollten Hobbygärtner aber achten: Herrscht Bodenfrost, sollten gar keine Bäume neu gepflanzt werden und ansonsten gilt diese Pflanzregel im Januar nur für winter- und frostharte Arten.

5. Rosenstöcke vor Frost schützen

Statistisch ist der Januar der kälteste Monat des Jahres. Spätestens jetzt sollten also auch die Rosenstöcke vor Frost geschützt werden. Dies kann geschehen, indem man sie mit Vlies, Reisig oder Stroh bedeckt. Es ist wichtig, die Pflanzen vor starkem Wind und Regen zu schützen, um sicherzustellen, dass sie nicht beschädigt werden.

6. Kompost aufschichten und umgraben

Der Kompost sollte regelmäßig umgegraben werden, um Sauerstoff und Feuchtigkeit gleichmäßig zu verteilen und damit der Kompost schneller verrottet. Dies kann auch im Januar geschehen, wenn kein Frost herrscht.

7. Werkzeuge reinigen und ölen

Wenn es draußen stürmt und schneit, ist auch für solche unliebsamen Arbeiten Zeit: Das Gartenwerkzeug sollte regelmäßig gereinigt und geölt werden, um es in einwandfreiem Zustand zu halten und die Lebensdauer zu verlängern. Auch die Gartenmöbel können im Januar gern eine Auffrischung ihres Anstrichs erhalten.

8. Sämlingsaufzucht vorbereiten

Im Januar kann man beginnen, Samen für die Aufzucht im Frühling vorzubereiten. Dies kann in Innenräumen oder in einem Gewächshaus erfolgen.

9. Wintergemüse säen oder setzen

Wintergemüse wie Kohl oder Rüben kann im Januar gesät oder gepflanzt werden. Dies ermöglicht eine frühzeitige Ernte im Frühling. Wer das im vergangenen Herbst noch nicht gemacht hat, kann auch winterharte Zwiebeln im Januar noch in den Boden stecken. Auch die Kartoffeln können jetzt langsam aus ihrer Winterruhe geholt und für die Keimung vorbereitet werden.

10. Frostempfindliche Pflanzen ins Haus holen

Die Temperaturen zum Jahreswechsel haben vielleicht so manchen Hobbygärtner vergessen lassen, dass der eigentliche kalendarische Winter erst Mitte Dezember begonnen hat. Es kann also noch recht lang kalt sein. Deshalb sollten milde Temperaturen auch im Umgang mit kälteempfindlichen Pflanzen nicht zu Leichtsinn verführen. Pflanzen wie Zitrusfrüchte, Oleander und Bougainvillea, die nicht winterhart sind, sollten wieder ins Haus geholt werden. Dort benötigen sie einen hellen, aber kühlen Raum und regelmäßig einen Schluck Wasser.