Brand bei Karls Erdbeerhof Berlin: Zehn Verletzte bei Brand in Freizeitpark

Flammen und Rauch steigen aus einem Gebäude auf dem Gelände des Freizeitparks Karls Erdbeerhof im brandenburgischen Elstal bei Wustermark. Bei dem Brand auf dem Gelände sind mehrere Menschen verletzt worden. Hauptsächlich handele es sich um Rauchgasvergiftungen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.
dpaAm Dienstagvormittag brach in mehreren Gebäuden des Freizeitparks Karls Erdbeerhof in Elstal nahe Berlin ein Brand aus. Ein Sprecher der Feuerwehr bestätigte, dass es bei dem Vorfall zehn Verletzte gab. Demnach erlitten neun Menschen eine Rauchgasvergiftung, ein Feuerwehrmann hatte schwere Kreislaufprobleme. Die Tiere des Parks nahe Berlin blieben unverletzt. Sie konnten aus dem brennenden Stall gerettet werden. Ein Sprecher der Feuerwehr schätzte den Sachschaden auf eine „sechsstellige Summe“.
Das war die Ursache für den Brand
Gemäß den Informationen der Polizei soll das Feuer in einer Werkstatt ausgebrochen sein. Neben der Werkstatt gerieten ein Stall, eine Rutsche und ein Verkaufsstand in Brand. Daraufhin wurde der Park evakuiert und die Zufahrtswege zum Freizeitpark wurden gesperrt. Nach den Informationen der Feuerwehr breitete sich das Feuer auf einer Fläche von etwa 400 Quadratmetern aus. Die Feuerspur erstreckte sich über etwa 10 Meter Breite und 40 Meter Länge.
Etwa 100 Feuerwehrleute und Rettungskräfte waren im Einsatz, um die Situation zu bewältigen. Sie konnten erfolgreich verhindern, dass sich die Flammen auf das Hauptgebäude ausbreiteten, und löschten den Brand. Die Verletzten wurden in Krankenhäusern medizinisch versorgt.
Die Ursache des Brands ist nach Angaben der Polizei bislang noch unklar.
Video zeigt riesige Rauchwolke
Chef will Mittwoch wieder öffnen
Gründer Robert Dahl erwartet, dass der Park schnell wiedereröffnet wird. Am Dienstagnachmittag äußerte er die Zuversicht, dass am Mittwoch wieder geöffnet sein wird. Dahl lobte die effektive Zusammenarbeit der Mitarbeiter und Rettungskräfte, wodurch der entstandene Schaden vergleichsweise gering blieb. Ein Sprecher der Feuerwehr schätzte den entstandenen Sachschaden auf eine Summe im sechsstelligen Bereich.
(mit Informationen von dpa)