Die Rockband Freiwild veröffentlicht ein Album mit Coversongs. Pikanterweise auch – oder gerade – von Bands, die Freiwild in der Vergangenheit immer wieder vorgeworfen haben, sie transportiere rechtes Gedankengut, darunter Die Ärzte, Die Toten Hosen und Kraftklub. Die Band hat auf ihrem Instagram-Account ein Albumcover gepostet. Das Bild ist beinahe im Stile eines Kinderbuchs gehalten, darauf unter anderem Vögel, Maulwürfe und Schafe – im Zentrum ist dabei ein schwarzes Schaf.

Cover mit „schwarzem Schaf“ auf Instagram-Account von Freiwild

Ist das schwarze Schaf eine Anspielung auf das Image der Band? In einem Interview mit der Bild sagt Sänger Philipp Burger auf die Frage, warum die Band ausgerechnet Songs ihrer Kritiker ausgewählt habe, immerhin: „Gute Lieder guter Bands, gecovert von einer ‚verachtenswerten’ und ‚gefährlichen’ Band wie uns – das gab es noch nie. Wir hätten es schon viel früher tun sollen.“

Ihrem Post auf Instagram hat die Band zudem einen längeren Text zur Seite gestellt. Der startet wie folgt: „Liebe Freunde! Fast zwanzig Jahre sind wir jetzt auf dem Weg. Ein Weg, der für Frei.Wild von Anfang an steil nach oben führte. Kein Kritiker, der uns aufhalten konnte und keine Kollegen, die uns den Weg versperrten. Niemand, der uns diffamiert, beschimpft oder ausgegrenzt hätte.“ Zeilen, die angesichts der wiederkehrenden Vorwürfe und Kritik an der Gruppe durchaus unterschiedlich aufgefasst werden und für Diskussionen sorgen dürften.

Die Promi-Seite Promiflash schreibt unter Berufung auf das Bild-Interview auf ihrer Seite, dass die Freiwild-Mitglieder „große Fans der Gruppen“ seien, deren Lieder sie für ihr Album neu interpretierten.

Diskussionen um Freiwild-Konzerte in Laichingen

Auch im Südwesten hat es in der Vergangenheit immer wieder Diskussionen um Auftritte von Freiwild gegeben – etwa im vergangenen sowie dieses Jahr um Auftritte der Band beim Festival „Rock dein Leben“ in Laichingen.

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