Frank Mill ist tot: Der Weltmeister wurde nur 67 Jahre alt

Frank Mill ist gestorben.
Karlheinz Schindler/dpa-Zentralbild/dpa- Ex-Fußballer Frank Mill, Weltmeister von 1990, ist im Alter von 67 Jahren gestorben.
- Todesursache: Herzinfarkt, der ihn Ende Mai nach der Landung in Mailand ereilte.
- Mill verstarb am Dienstagmorgen gegen 2:30 Uhr in Folge des Infarkts.
- Der Vorfall ereignete sich auf dem Weg zu Dreharbeiten für eine Dokumentation.
- Frank Mill absolvierte 17 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der deutsche Fußball trauert um Frank Mill. Der Weltmeister von 1990 wurde 67 Jahre alt.
Was zur Todesursache von Frank Mill bekannt ist
Der frühere Fußball-Nationalspieler Frank Mill ist tot. Er starb am Dienstag im Alter von 67 Jahren. Sein ehemaliger Verein Rot-Weiss Essen bestätigte unter Berufung auf Mills Familie einen Bericht der „Bild“-Zeitung. Mill hat demnach während eines Aufenthalts in Mailand Ende Mai 2025 einen Herzinfarkt erlitten, nun ist er an den Folgen gestorben. Damit ist gut eineinhalb Jahren nach dem Tod von Final-Torschütze Andreas Brehme der zweite Spieler aus dem deutschen Weltmeister-Kader von 1990 gestorben.
Wegen Mill-Traueranzeige: DFB entschuldigt sich bei Essen
Wegen einer Traueranzeige für Frank Mill hat sich der Deutsche Fußball-Bund Ärger mit Fans von Rot-Weiss Essen eingehandelt. In einer Anzeige des DFB in regionalen Zeitungen sind Mills Erfolge und seine früheren Vereine Borussia Mönchengladbach, Borussia Dortmund und Fortuna Düsseldorf erwähnt - nicht aber sein Heimatclub Essen. Der DFB hat sich inzwischen nach Angaben von Mediendirektor Steffen Simon für den „ärgerlichen Fehler“ entschuldigt. Mill war als 14-Jähriger zu Rot-Weiss Essen gewechselt. An der Hafenstraße entwickelte er sich zum Torjäger und schoss 1980/81 in der 2. Liga 41 Tore. In den sozialen Medien äußerten Anhänger
Mills Pfostenschuss für die Geschichtsbücher
Unvergessen bleibt sein spektakulärer Pfostenschuss im Auftaktspiel der Bundesliga-Saison 1986/87 für Dortmund gegen den FC Bayern München. Nach einem Solo durch die komplette Münchner Abwehr und vorbei an Torhüter Jean-Marie Pfaff stand Mill allein vor dem leeren Tor - und traf in seinem ersten Spiel im Trikot des BVB nur den Pfosten. Die Szene ging als einer der spektakulärsten Fehlversuche der Bundesliga-Geschichte in die Annalen ein.
Mills Erfolge im Nationaltrikot und bei Olympia
Mill brachte es auf 17 A-Länderspiele für Deutschland, war Teil der Olympia-Kader 1984 (Los Angeles) und 1988 (Seoul), wo er mit der deutschen Mannschaft Bronze gewann und als Rekordspieler und Rekordtorschütze im Olympia-Team in Erinnerung blieb. 1990 gehörte er zum Weltmeister-Kader in Italien, auch wenn er in keinem Spiel eingesetzt wurde.

Frank Mill mit der Weltmeistermannschaft von 1990.
picture alliancedpa Frank KleefeldtFrank Mill: Engagement nach der aktiven Karriere
Nach dem Karriereende war war Manager bei Fortuna Düsseldorf, doch sein Engagement endete nach nur einem Jahr. Später arbeitete Mill als Unternehmer, hatte unter anderem einen Containerdienst in Essen. Ein Herzensprojekt war seine „Frank Mill Fußballschule“. Bis zuletzt stand er auch regelmäßig für die BVB-Traditionsmannschaft auf dem Platz. Er lebte in Essen und - seit seiner Beziehung zu einer Sizilianerin - auch häufig auf Sizilien. Seine frühere Ehefrau Beate, von der er lange getrennt lebte, starb 2006. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor.
