Francis Buchholz ist tot
: Was zur Todesursache des Ex-Scorpions-Bassisten bekannt ist

Der ehemalige Scorpions-Bassist Francis Buchholz ist tot. Das teilte seine Familie über sein Facebook-Profil mit.
Von
David Hahn
Berlin
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Francis Buchholz: ARCHIV - 27.06.2015, Spanien, Ourense: Der deutsche Bassist Francis Buchholz steht auf der Bühne beim Derrame Rock Festival in Ourense in Spanien. Foto: Brais Lorenzo/EFE/EPA/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der deutsche Bassist Francis Buchholz steht 2015 auf der Bühne beim Derrame Rock Festival in Ourense in Spanien.

Brais Lorenzo/EFE/EPA/dpa

Francis Buchholz wurde vor allem als langjähriger Bassist der Scorpions bekannt und gehörte der Band von 1973 bis 1992 an. Laut einem Facebook-Beitrag auf seinem Profil ist der Musiker am 22. Januar 2026 im Alter von 71 Jahren gestorben. Was ist zu den Umständen aktuell bekannt?

Francis Buchholz: Musiker mit 71 Jahren an Krebs gestorben

In der Mitteilung, die auf dem offiziellen Facebook-Profil von Francis Buchholz veröffentlicht wurde, heißt es, man teile „mit tiefer Trauer und schwerem Herzen“ mit, dass der Musiker am Vortag verstorben sei. Als Todesursache nennt die Familie eine Krebserkrankung.

In der Mitteilung richtet sich die Familie ausdrücklich auch an die Fans von Francis Buchholz auf der ganzen Welt: „Wir möchten euch für eure unerschütterliche Treue, eure Liebe und das Vertrauen danken, das ihr ihm während seiner unglaublichen Reise entgegengebracht habt. Ihr habt ihm die Welt geschenkt, und er hat euch dafür seine Musik geschenkt.“ In bewegenden Worten heißt es sinngemäß, auch wenn die Saiten nun verstummt seien, lebe Buchholz’ Seele in jeder Note weiter und in den Menschen, die er mit seiner Musik erreicht habe. Buchholz hinterlässt seine Ehefrau, einen Sohn und Zwillingstöchter. Unterzeichnet ist die Erklärung mit „Hella, Sebastian, Louisa und Marietta“.

Francis Buchholz: Leben und Wirken

Seinen ersten Bühnenauftritt hatte Francis Buchholz bereits mit 15 Jahren mit einer Schülerband namens Blue Carps, bevor er in den folgenden Jahren in verschiedenen Rock-, Blues- und Jazzbands spielte. In seiner Zeit bei den Scorpions wirkte Buchholz an zahlreichen Alben der erfolgreichsten Phase mit, darunter unter anderem „Lovedrive“ (1979), „Blackout“ (1982), „Love at First Sting“ (1984) und „Crazy World“ (1990). Nach seiner Zeit mit den Scorpions, die 1992 endete, arbeitete Buchholz weiterhin als Musiker in verschiedenen Konstellationen, sowie als Künstlerberater, -Manager und Musikverleger. Weiterhin verfasste er das Lehrbuch Bass Magic.