Anton Böhringer baut dort Schlafmohn an. „Das ist aber eine besondere Sorte“, sagte der Landwirt am Dienstag. „Nicht zu verwechseln mit der, mit der man Drogen macht. Unsere Sorte ist morphinarm.“ Die Samen der Pflanze würden zum Backen verwendet, zudem könne man daraus ein Speiseöl zum Beispiel für Salate oder Süßspeisen pressen.

Die lila Blumen lockten öfter auch Wanderer und Spaziergänger an. „Es fehlen auch immer mal wieder welche“, sagte Böhringer. „Viele nehmen sie als Strauß mit, aber bis man die Pflanze zuhause hat, sind die Blätter abgefallen.“ Der Mohn sei empfindlich. Der Landwirt hat daher ein Schild aufgestellt, das die Besucher bittet, das Feld nur von außen zu betrachten.

Das könnte dich auch interessieren: