Fanblast: Knossi reagiert mit diesem Kommentar auf virales Video

Entertainer Jens "Knossi" Knossalla im Juli 2025 bei einer Gala zum 50-Jahre-Jubiläum des Europa-Parks.
Philipp von Ditfurth/dpaFür großes Aufsehen sorgt aktuell ein Video des YouTubers RobBubble, der mit seiner Recherche tiefere Einblicke in das Geschäftsmodell von Fanblast gibt. Darauf hat auch Knossi reagiert, der einst den Vorläufer (Streamblast) mitgründete.
Fanblast: Gerichtsurteil nach Anzeige von Konkurrenzplattform
Nach Angaben der Verbraucherzentrale soll Fanblast kostenpflichtige WhatsApp-Chats mit angeblichen Prominenten angeboten haben. Tatsächlich hätten die Antworten jedoch von Agenturen gestammt, die Schreibstil und Tonfall der Stars imitierten. Gerichte haben die irreführenden Geschäftspraktiken der Plattform Fanblast mittlerweile untersagt. Der Hintergrund war eine Anzeige durch die Konkurrenzplattform Bestfans wegen unlauterer Werbung und Irreführung. Das Urteil gilt auch als deutliches Signal an ähnliche Plattformen.
Knossi: Sein Kommentar zum Video von RobBubble im Wortlaut
Der YouTuber RobBubble will ein Jahr lang recherchiert, mit Whistleblowern gesprochen, sich in Agenturen und bei Fanblast eingeschleust sowie Einblicke in Chats bekannter Influencerinnen mit Fans bekommen haben. Die Ergebnisse seiner Recherche teilte er am 13. Dezember 2025 in einem Video mit dem Titel „Undercover in den Influencer-Chats von Knossis Firma“ auf YouTube, welches bereits in weniger als einer Woche über eine Million Aufrufe erhielt. Darauf antwortete Knossi selber am 14.12.2025 mit dem folgenden Kommentar unter das Video:
„Hab mir das ganze Video angesehen und bin ehrlich gesagt schockiert. Als wir vor vielen Jahren Streamblast gegründet hatten, ging es nur darum, Streaming interaktiver zu machen.
Man muss klar sagen: Es war nie „meine Firma“. Wie einige andere auch, war ich Teil des Gründungs- und Investorenteams und es gab weder Ausschüttungen, noch finanzielle Gewinne.
Auf die neue Positionierung und Änderung zu Fanblast hatten wir keinen Einfluss. Ich bin seit über zwei Jahren nicht mehr in die operativen Aktivitäten der Firma eingebunden und habe weder Entscheidungsgewalt noch Kenntnisstand über die Vorgehensweise.
Ich bin ausgestiegen, als die Diskussion aufkam, Abo-Modelle etc. einzuführen. Denn: Die Firma hatte damit nichts mehr mit dem zutun, was wir zu Anfang bauen wollten.
Ich kann mich daher nur ausdrücklich von den aktuellen Inhalten und dem Angebot von Fanblast distanzieren und bin seit längerem dabei auch meine letzten Firmenanteile nach und nach abzustoßen.“
Patrick Stasek, CEO und Gründer von Fanblast, distanziert sich in einer Mail an unsere Redaktion ebenfalls von den Vorwürfen aus dem Video: „Die erwähnte Agentur war ein komplett autark und selbstständig agierendes Unternehmen. Fanblast hat keine Beteiligung oder dergleichen an dieser, hat die Zusammenarbeit mit der Agentur bereits lange beendet und im Zuge dessen u. a. die AGB angepasst, um eine missbräuchliche Nutzung ganz explizit auszuschließen.“
