Fahrradfahrer stirbt in Berlin
: Autofahrer beißt Beifahrer Fingerkuppe ab und verursacht tödlichen Unfall

Ein Mann wird nach zwei Unfällen in Berlin und Brandenburg festgenommen. Es gibt einen Toten. Was genau ist bisher bekannt?
Von
afp
Berlin
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Illustration - Polizei und Krankenwagen

Polizei und Krankenwagen. (Symbolbild)

Jens Kalaene/dpa
  • Autofahrer beißt Beifahrer in Berlin eine Fingerkuppe ab und verursacht mehrere Unfälle.
  • Zwei Verletzte an Kreuzung, Beifahrer und Passanten ins Krankenhaus eingeliefert.
  • Fahrer flüchtet nach Brandenburg, überfährt Radfahrer tödlich und verletzt Fußgänger leicht.
  • Verdächtiger nach weiterer Flucht zu Fuß festgenommen, Hintergrund noch unklar.
  • Gemeinsame Ermittlungen der Polizei Berlin und Brandenburg laufen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein Autofahrer soll seinem Beifahrer in Berlin während der Fahrt eine Fingerkuppe abgebissen und anschließend mehrere Unfälle verursacht haben, bei denen ein Radfahrer starb. Nach Angaben der Polizei in der Hauptstadt ereignete sich das Geschehen am Sonntag, der Fahrer flüchtete danach nach Brandenburg. Demnach gab es zudem noch mehrere Verletzte.

Wie die Beamten im Kurzbotschaftendienst X mitteilten, soll der Mann seinem Beifahrer am Sonntagmittag in Berlin-Lichterfelde zunächst die Fingerkuppe abgebissen haben. Dabei sei er mit seinem Auto an einer Kreuzung in ein Fußgängergitter gefahren, an dem sich zwei Menschen aufhielten. Diese wurden verletzt und kamen ebenso wie der Beifahrer zur stationären Behandlung ins Krankenhaus.

Radfahrer tödlich verletzt

Anschließend flüchtete der Fahrer mit dem Auto über die Landessgrenze bis in den Landkreis Potsdam-Mittelmark, wo er nach ersten Informationen erneut von der Straße abkam und einen Radfahrer tödlich verletzte. Außerdem musste ein Fußgänger dem Wagen ausweichen und verletzte sich dabei leicht. Erst nach einer weiteren Flucht zu Fuß wurde der Verdächtige demnach festgenommen.

Nähere Angaben zu dem Fahrer, den übrigen Betroffenen sowie den möglichen Hintergründen des Geschehens machten die Beamten zunächst nicht. Es liefen gemeinsame Ermittlungen der Polizei in Berlin und Brandenburg, hieß es.