Facebook-Datenleck: Gericht verhandelt Sammelklage

Die Wettbewerbshüter der EU haben den vom Internet-Konzern Meta (Facebook) geplanten Kauf der Firma Kustomer unter Auflagen genehmigt.
Rafael Henrique/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa- Facebook-Datenleck: Daten von 530 Mio. Nutzern 2021 im Darknet veröffentlicht.
- Sammelklage: Mehr als 14.000 Betroffene fordern leichteren Schadenersatz von Meta in Irland.
- Hanseatisches Oberlandesgericht Hamburg prüft am Freitag Zuständigkeit der Klage.
- Entscheidung wird nicht direkt erwartet, Verkündungstermin soll später erfolgen.
- Verhandlung ist öffentlich, Verfahren könnte sich zeitlich hinziehen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach einem millionenfachen Datendiebstahl bei Facebook 2018 und 2019 soll sich das Hanseatische Oberlandesgericht in Hamburg am Freitag (11 Uhr) mit dem Fall beschäftigen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband will mit einer Musterfeststellungsklage erreichen, dass Betroffene einfacher als bislang Schadenersatz von der internationalen Facebook-Muttergesellschaft Meta in Irland einfordern können.
Mehr als 14.000 Menschen hatten sich bis Anfang Oktober der Sammelklage laut Verbraucherzentrale angeschlossen.
Der Senat des Gerichts wird in der mündlichen Verhandlung beratschlagen, ob das Gericht überhaupt für die Klage zuständig ist. Wie lange das Verfahren dauern wird, ist noch unklar. Am Ende der Sitzung sei jedenfalls nicht mit einer Entscheidung zu rechnen, heißt es vorab vom Gericht. Ein gesonderter Verkündungstermin solle bekanntgegeben werden. Die Verhandlung ist öffentlich.
