Extreme Unwetter
: Hier drohen heute Starkregen, Gewitter und Orkanböen

Der Deutsche Wetterdienst hat eine Warnung herausgegeben und warnt für die kommenden Tage teils vor „extremen Unwettern“. Das sind die Vorhersagen.
Von
Daniel Steiger
Berlin
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Gewitter über Brandenburg

Wo drohen am SOnntag teils „extreme Unwetter“?

Patrick Pleul/dpa

Nach der Hitze kommen die Unwetter. Ab Sonntag verabschieden sich die hohen Temperaturen in Deutschland mit Blitz und Donner. In einigen Regionen könnte es ungemütlich werden.

Extreme Unwetter: Warnung vor Hagel, Gewitter und Starkregen

Der Hitzeschwerpunkt verlagert sich laut den Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes allmählich gen Osten. Dabei verdrängt eine Tiefdruckrinne das bisherige Hoch und sorgt für teils schwere Unwetter.

Am Sonntag kann es bereits am Vormittag von Ems- und Ostfriesland bis nach Schleswig-Holstein gebietsweise schwere Gewitter mit heftigem Starkregen um 30 Liter pro Quadratmeter binnen kurzer Zeit, Hagel und schweren Sturm- bis Orkanböen 100-120 km/h geben. Im Laufe des Vormittags nimmt die Unwettergefahr erstmal wieder ab. Später vor allem in der Osthälfte, vereinzelt aber auch im Westen Gefahr der Entwicklung lokal schwerer Gewitter mit Unwetterpotenzial durch heftigen Starkregen bis 40 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, schwere Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10) und Hagel um 3 cm. Eng begrenzt sind laut DWD auch Regenmengen bis 50 l/qm (Extremes Unwetter) in einer Stunde nicht ausgeschlossen.

Am Abend und in der Nacht zum Montag aus Westen und Südwesten neue, teils schwere Gewitter, nordostwärts verlagernd und teils mit heftigem Starkregen, schweren Sturmböen (bis 100 km/h) und Hagel. Gebietsweise auch mehrstündiger Starkregen zwischen 30 und 50, lokal bis 70 l/qm binnen weniger Stunden möglich. Bis Montagmorgen in den Osten vorankommend, dort bis Montagvormittag weiterhin Unwettergefahr vor allem durch teils extrem heftigen Starkregen über 60 l/qm binnen weniger Stunden, schweren Sturmböen und Hagel. Detaillierter Ablauf noch mit größeren Unsicherheiten.

Auch die hohen Temperaturen sind noch nicht vorbei: Am Sonntag liegt der Schwerpunkt der extremen Wärmebelastung im Osten Deutschlands, aber auch in den übrigen Landesteilen noch hohe bis teils extreme Wärmebelastung, u.a. durch geringe nächtliche Abkühlung und hohe Luftfeuchtigkeit.