Eurovision Song Contest 2025: Überlebende des Hamas-Massakers vertritt Israel beim ESC

Yuval Raphael, Überlebende des Anschlags auf das Nova-Musikfestival spricht während einer Kundgebung zum Gedenken an die Opfer des Hamas-Anschlags. Sie vertritt Israel beim ESC in der Schweiz.
Michael Buholzer/KEYSTONE/dpa- Yuval Raphael, Überlebende des Hamas-Massakers, vertritt Israel beim ESC 2025 in der Schweiz.
- Sie gewann die Show „Hakochav Haba“ und ist ein Neuling in der Musikbranche.
- Raphael überlebte den Angriff auf das Nova-Musikfestival am 7. Oktober 2023.
- Sie erwartet Buhrufe, will aber ihre Geschichte erzählen.
- 2024 wurde die israelische Sängerin Eden Golan beim ESC angefeindet.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine Überlebende des Hamas-Massakers wird Israel beim diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) in der Schweiz vertreten. Die 24 Jahre alte Yuval Raphael setzte sich am Mittwochabend im Finale der Fernsehshow „Hakochav Haba“ („Der nächste Star“) gegen weitere Kandidaten durch. Sie ist israelischen Medien zufolge ein Neuling in der Musikbranche.
Das Lied, mit dem die Sängerin beim ESC antreten wird, soll israelischen Medien zufolge im kommenden Monat ausgewählt werden.
Die junge Frau überlebte am 7. Oktober 2023 den brutalen Überfall der Hamas und anderer extremistischer Palästinenserorganisationen auf das Nova-Musikfestival. Die Terroristen ermordeten dabei 364 Menschen und entführten Dutzende von der Party in den Gazastreifen. Raphael überlebte den israelischen Berichten zufolge, indem sie sich in einem Schutzraum stundenlang unter Leichen versteckte. Die junge Frau rechne zwar mit Buhrufen bei ihrem Auftritt in Basel. Sie wolle dennoch ihre Geschichte erzählen.
Buhrufe und Anfeindungen gegen israelische Sängerin 2024
Beim vergangenen ESC hatten Kritiker gefordert, Israel wegen des Vorgehens der israelischen Armee im Gaza-Krieges auszuschließen. Die ESC-Organisatoren entschieden sich gegen einen solchen Schritt. Die israelische Sängerin Eden Golan war daraufhin bei ihrem ESC-Auftritt im schwedischen Malmö 2024 zum Teil heftig angefeindet und ausgebuht worden. Sie belegte dennoch den fünften Platz. Hätte nur das Fernsehpublikum abgestimmt, wäre sie Zweite geworden. In das Ergebnis fließen auch Jury-Stimmen ein.