Die Nominierungen für den Europäischen Filmpreis werden am Samstag bekanntgegeben. In die Vorauswahl haben es der Berlinale-Gewinner „Synonymes“, der Kindesmissbrauchsfilm „Gelobt sei Gott“ von François Ozon, die Musikkomödie „Yesterday“ von Danny Boyle sowie deutsche Werke wie „Systemsprenger“ und „Gundermann“ geschafft. Gekürt werden nicht nur die Kandidaten für den besten europäischen Spielfilm, sondern auch beste Darsteller, Regie und bestes Drehbuch. Die Filmpreis-Gala ist am 7. Dezember in Berlin. Der Europäische Filmpreis wird abwechselnd in Berlin und einer anderen Stadt in Europa verliehen. Er gilt als einer der wichtigsten Auszeichnungen der Branche.

Fest steht schon, dass die Europäische Filmakademie (EFA) den deutschen Regisseur Werner Herzog für sein Lebenswerk, die französische Schauspielerin Juliette Binoche für ihr Engagement fürs Kino und die Macher der Fernsehserie „Babylon Berlin“ in der neuen Preiskategorie für erfolgreiche Serien auszeichnen will.