„Es ist ihm völlig egal“: Opfer teilt gegen Marius Borg Høiby aus

Marius Borg Høiby hat keine leichte Zeit. Immer mehr erschreckende Details kommen ans Licht.
HAKON MOSVOLD LARSEN/AFP- Kronprinzessin Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby wird sexueller Belästigung und Vergewaltigung beschuldigt.
- TV-Persönlichkeit Linni Meister kritisiert Høiby und seine Verteidigerin öffentlich auf Snapchat.
- Høiby feiert trotz der Vorwürfe in Kopenhagen, was für Unverständnis sorgt.
- Öffentliches Urteil steht noch aus, der Druck auf Høiby wächst.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In Norwegen reißt die öffentliche Debatte um Marius Borg Høiby nicht ab. Der älteste Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit steht weiterhin im Fokus, nachdem mehrere Frauen ihn der sexuellen Belästigung und Vergewaltigung beschuldigt haben. Ein Urteil liegt bislang nicht vor, doch das Verhalten des 28-Jährigen sorgt für Unverständnis – besonders bei der norwegischen TV-Persönlichkeit Linni Meister, die selbst zu den mutmaßlichen Betroffenen zählt.
Die norwegische Zeitschrift „Se og Hør“ berichtet, dass Linni Meister nun öffentlich auf Snapchat Stellung genommen habe. Ihre Kritik richtet sich nicht nur an Høiby selbst, sondern auch an seine Verteidigerin Ellen Holager Andenæs.
„Es ist ihm völlig egal“ – Linni Meister bricht ihr Schweigen
Wie Se og Hør meldet, habe Linni Meister am Wochenende deutliche Worte auf Snapchat veröffentlicht. In dem Magazin heißt es wörtlich: „Das Dümmste, was ich je gelesen habe! Er legt Wert auf Partys und zeigt das auf Bildern, die in den sozialen Medien in Hülle und Fülle kursieren! Es ist ihm völlig egal!“
Außerdem kritisierte sie, dass Høiby sich nicht der Befragung gestellt habe: „Er hätte sich im Zusammenhang mit dem, was ich bei der Vernehmung mit eigenen Augen sehen musste, befragen lassen können! Stattdessen beschließt er, rund um die Welt zu feiern. Also erspart mir weitere Lügen.“
Öffentliche Auftritte trotz schwerer Vorwürfe
Zuvor war Høiby laut Se og Hør in Kopenhagen gesichtet worden, offenbar im Rahmen von Feierlichkeiten. Dass er trotz der ungeklärten Vorwürfe öffentlich und betont unbeschwert auftrete, wird von vielen Beobachter:innen kritisch gesehen. In den sozialen Medien verbreiten sich Bilder, die ihn sorglos und in Partystimmung zeigen.
Für Linni Meister und andere mutmaßliche Opfer ist das schwer nachzuvollziehen. Meister, die laut Se og Hør 2018 von Høiby heimlich gefilmt worden sein soll, hatte sich bisher überwiegend zurückgehalten. Nun macht sie ihrem Ärger öffentlich Luft.
Noch kein Urteil – aber wachsender öffentlicher Druck
Obwohl ein rechtskräftiges Urteil noch aussteht, wächst der öffentliche Druck auf Marius Borg Høiby. Besonders die Diskrepanz zwischen den laufenden Vorwürfen und seinem Auftreten sorgt für Kritik. Wie sich der Fall weiter entwickelt, bleibt abzuwarten.

