Erste deutsche Frau im All: Rabea Rogge – Einblick in ihr Leben und ihren Werdegang

Rabea Rogge flog als erste deutsche Frau ins All. Wie sie sich selbst beschreibt – ein Einblick in ihr Leben und ihren Werdegang.
Peter Balicki/melter.ch/dpa- Rabea Rogge ist die erste deutsche Frau im Weltall; startete am 1. April 2023.
- Geboren 1996 in Berlin; fasziniert von extremen Umgebungen.
- Bachelor und Master an der ETH Zürich; war ein Jahr in Schweden.
- Arbeitete bei Sensirion und ARIS; seit April 2023 Doktorandin an der NTNU.
- Ziel: Weltraumflug zugänglicher machen für neue Missionen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Rabea Rogge hat Geschichte geschrieben, indem sie erst kürzlich als erste deutsche Frau ins Weltall gestartet ist. Wo sie herkommt und wie ihr spannender Werdegang bisher aussieht.
Rabea Rogge: Die erste deutsche Frau im Weltall
An Bord einer „Dragon“-Kapsel vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral hob Rabea am 1. April (deutscher Zeit) in Florida ab und landete am 4. April erfolgreich wieder auf der Erde. Die Mission erfolgte mit einer Falcon-9-Rakete des Raumfahrtunternehmens SpaceX von Elon Musk.
Rabea ist Berlinerin und fasziniert von extremen Umgebungen
Rogge wurde 1996 in Berlin geboren und machte ihr Abitur am Georg-Büchner-Gymnasium in Berlin-Lichtenrade. Auf LinkedIn beschreibt sie sich als Person mit folgenden Worten:
„Ich bin fasziniert von extremen Umgebungen. Ich studiere sie, um die Grenzen unserer Welt zu verstehen - und um sie zu überwinden. Sei es im Weltraum, indem ich die technologische Leitung einer Satellitenmission übernehme, im Ozean, indem ich mich direkt für den Schutz der Meere einsetze, oder in der Arktis, indem ich mich auf eine Grönlandüberquerung im Jahr 2025 vorbereite.“
Rogge absolvierte Bachelor und Master an der ETH Zürich
Rabea Rogge hat ihre akademische Ausbildung an der renommierten ETH Zürich absolviert. Sie erlangte dort zunächst einen Bachelor of Science (B.Sc.) in Elektrotechnik und Informationstechnologie, den sie im Februar 2020 erfolgreich abschloss. Sie absolvierte im Anschluss direkt den Master im selben Fach und beendete diesen im Mai 2022.
Ihr akademisches Jahr verbrachte sie in Schweden
Während ihrer Masterausbildung nahm sie an einem Austauschprogramm teil und verbrachte von September 2020 bis Mai 2021 ein akademisches Jahr an der Kungliga Tekniska högskolan (KTH) in Stockholm.
Start der beruflichen Laufbahn als Ingenieurin
Rogge begann ihre berufliche Laufbahn bereits von September 2018 bis Februar 2019, während sie als Softwareingenieurin bei Sensirion tätig war. Anschließend arbeitete sie von Dezember 2021 bis April 2023 als System Engineer bei ARIS, wo sie die Technologie-Leitung der nanosatelliten Mission SAGE innehatte.
Spannende Forschungsthemen begleiten Rogge seit Jahren
Parallel dazu war sie von Oktober 2022 bis April 2023 als Research Assistentin an der ETH Zürich beschäftigt, mit einem Fokus auf Signalübertragung im menschlichen Körper und eingebetteten drahtlosen Systemen. Seit April 2023 ist Rabea Rogge Doktorandin an der Norwegian University of Science and Technology (NTNU) und konzentriert sich auf die adaptive Missionsplanung für autonome Schiffe in extremen Bedingungen.
Rabeas Mission und Vision
Nach den Missionen „Inspiration4“ 2021 und „Polaris Dawn“ 2024, war ihr Flug der dritte Raumflug mit einer Crew ohne ausgebildete Astronauten. Rabea Rogge betont: „Es geht nun darum, den Weltraumflug zugänglicher zu machen, anstatt ihn als exklusiv zu betrachten. Nur so können wir neue, noch interessantere Weltraummissionen planen und die Grenzen verschieben.“