Erst Mal zu Penny!
: 50 Schafe stürmen Supermarkt in Bayern

Kunden und Angestellte erschrecken, als plötzlich 50 Schafe in das Ladengeschäft in Burgsinn spazieren. Betreiber Penny reagiert vorbildlich und will Patenschaft übernehmen.
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dpa STATISTISCH ,
AFP STATISTISCH
Burgsinn
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Schafe stürmen Penny-Markt in Bayern und erschrecken Angestellte und Kunden.

Schafe stürmen Penny-Markt in Bayern und erschrecken Angestellte und Kunden.

PENNY Markt GmbH, Oliver Berg, dpa
  • Rund 50 Schafe stürmten einen Penny-Markt in Burgsinn und sorgten für Aufsehen.
  • Die Tiere hielten sich etwa 20 Minuten im Geschäft auf, bevor sie zur Herde zurückkehrten.
  • Penny reinigte den Markt und entschied, den Schäfer nicht für Schäden oder Reinigung zu belangen.
  • Der Discounter will für ein Jahr die Patenschaft für die 50 Schafe übernehmen.
  • Kunden und Mitarbeitende reagierten gelassen auf den tierischen Besuch.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Tierischer Besuch in einem Supermarkt in der unterfränkischen Gemeinde Burgsinn: Rund 50 Schafe sind schnurstracks in eine Filiale des Discounters Penny marschiert und haben sich etwa 20 Minuten lang zwischen Regalen im Kassenbereich aufgehalten, wie ein Unternehmenssprecher mitteilte. Was passiert mit den Tieren und dem Schäfer jetzt?

Es blieb ungeklärt, was die Schafe zu ihrem Ausflug verleitete. Sie hatten sich kurz zuvor von ihrer Herde gelöst und sich dann in das Geschäft verirrt. Nach dem Vorfall am Montag wurde der Markt gereinigt. Und der Schäfer kommt noch einmal ungeschoren davon: Penny kündigte an, den Schäfer für Schäden und die Reinigung nicht belangen zu wollen. „Im Gegenteil: Wir würden gerne für ein Jahr die Patenschaft für die 50 schaf-sinnigen Ausreißer übernehmen“, erklärte der Vorsitzende der Geschäftsleitung von Penny-Südwest, Philipp Stiehler.

Penny und Kunden nehmen Schafbesuch locker

Ob die Tiere nach einem bestimmten Angebot suchten oder sich nur aufwärmen wollten, habe sich nicht klären lassen, erklärte Penny weiter. Nach rund 20 Minuten wurden die Ausreißer wieder mit ihrer Herde vereint. Mitarbeiter des Supermarkts reinigten das Gebäude anschließend. Rund 20 Kunden waren nach Unternehmensangaben zum Zeitpunkt des tierischen Besuchs im Geschäft. Und auch diese hätten den Vorfall locker genommen.