Erneute Erdbeben in der Türkei: Bisher acht Verletzte - Tsunami-Warnung aufgehoben

Ahmet Basar Sen (l-r), Botschafter der Türkei in Berlin, Aydan Özuguz (SPD), Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident und Saskia Esken (SPD) stehen bei einer Gedenkminute für die Opfer der Erdbeben in der Türkei und Syrien vor dem Brandenburger Tor während eine Flagge der syrischen Republik dahinter weht. Die Gedenkveranstaltung wird von der Türkischen Gemeinde in Deutschland mit dem Verband Deutsch-Syrischer Hilfsvereine organisiert.
Annette Riedl/dpaEs habe bisher 20 Nachbeben gegeben, sagte der türkische Vize-Präsident Fuat Oktay am Montagabend. Bei der zuvor erteilten Tsunami-Warnung habe es sich um eine Standardprozedur gehandelt, die Warnung werde nun aufgehoben.
Laut der türkischen Katastrophenschutzbehörde Afad hatten am Abend zwei Beben im Abstand von drei Minuten die Provinz Hatay mit Stärken von 6,4 und 5,8 erschüttert. Bei dem ersten Beben habe es sich nicht um ein Nachbeben der großen Erschütterungen von vor zwei Wochen, sondern um neue Beben gehandelt, so Oktay.