Ermittlungen in Augsburg: Mögliche Gefangenenmisshandlung in der JVA

Ermittlungen gegen Mitarbeiter der JVA Augsburg.
Stefan Puchner/dpa- Staatsanwaltschaft Augsburg ermittelt wegen Körperverletzung im Amt gegen JVA-Mitarbeiter.
- Verdacht: Gefangene könnten nackt in gesichertem Haftraum ohne Grund untergebracht worden sein.
- Polizeieinsatz am Donnerstag; interne Vorgänge auf strafrechtliche Relevanz geprüft.
- Vorwürfe: Tätliche Übergriffe auf Gefangene; Unschuldsvermutung gilt bis Verfahrensabschluss.
- JVA Augsburg-Gablingen bietet rund 600 Haftplätze, 2015 erbaut.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Augsburg-Gablingen gegen Beschäftigte wegen möglicher „Körperverletzung im Amt“. Wie der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Augsburg, Oberstaatsanwalt Andreas Dobler, dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Samstag auf Anfrage bestätigte, gab es dort am Donnerstag einen Polizeieinsatz: „Es geht um die Überprüfung interner Vorgänge auf ihre strafrechtliche Relevanz hin im Hinblick auf Körperverletzung im Amt.“
Gefangene misshandelt?
Es bestehe der Anfangsverdacht, dass einzelne Gefangene möglicherweise nackt in einem besonders gesicherten Haftraum untergebracht wurden, ohne dass dafür besondere Voraussetzungen vorlagen, erläuterte der Pressesprecher. Zuerst hatte darüber die Tageszeitung „Augsburger Allgemeine“ berichtet.
Zudem geht die Staatsanwaltschaft Vorwürfen nach, wonach es zu „tätlichen Übergriffen einzelner Beschäftigter auf einzelne Gefangene“ gekommen sein soll. Bis zu einem rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens gelte die Unschuldsvermutung, sagte Dobler. Die JVA Augsburg-Gablingen wurde 2015 erbaut und hat rund 600 Haftplätze.
