Erbeben in Mexiko
: Beben mit der Stärke 6,5 – Mindestens ein Todesopfer

Das Epizentrum des Bebens lag etwa 400 Kilometer von der Hauptstadt entfernt. Rund 150 schwache Nachbeben wurden registriert.
Von
AFP STATISTISCH
Mexiko-Stadt
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Erdbeben in Mexiko

Mexiko wurde von einem Erdbeben mit der Stärke 6,5 getroffen.

Marco Ugarte/AP/dpa
  • Erdbeben der Stärke 6,5 erschütterte Mexiko – Epizentrum bei San Marcos, 400 km von der Hauptstadt.
  • Mindestens ein Toter und zwölf Verletzte – keine größeren Schäden gemeldet.
  • Präsidentin Sheinbaum unterbrach Pressekonferenz, Evakuierungen in Mexiko-Stadt.
  • Rund 150 Nachbeben registriert – viele Menschen gerieten in Panik.
  • Mexiko liegt am Pazifischen Feuerring, besonders anfällig wegen seines Bodens.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein schweres Erdbeben hat am Freitag Mexiko erschüttert. Nach Behördenangaben kam ein 60-Jähriger ums Leben, als er bei der Evakuierung seiner Wohnung stürzte. Zwölf weitere Menschen wurden demnach verletzt. Größere Schäden wurden nicht gemeldet.

Viele Menschen rannten in Panik ins Freie, zahlreiche Gebäude wurden evakuiert. Präsidentin Claudia Sheinbaum musste wegen des Erdstoßes am Freitagmorgen eine Pressekonferenz abbrechen und den Präsidentenpalast in Mexiko-Stadt verlassen.

„Ich hatte schreckliche Angst“

Das Epizentrum des Bebens der Stärke 6,5 lag nach Angaben der Erdbebenwarte etwa 400 Kilometer von der Hauptstadt entfernt nahe San Marcos im südlichen Bundesstaat Guerrero. Rund 150 schwache Nachbeben wurden registriert.

Weder aus Guerrero noch aus Mexiko-Stadt wurden größere Schäden gemeldet, wie Sheinbaum berichtete. Ihr ganzer Wohnblock habe geschwankt, berichtete die im zehnten Stock eines Hochhauses lebende Norma Ortega: „Ich hatte schreckliche Angst.“

Mehrere Erdplatten treffen vor Mexiko zusammen

Mexiko liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring, wo mehrere Erdplatten aufeinander treffen. Mexiko-Stadt wurde auf dem schwammigen Boden eines ausgetrockneten Sees erbaut und ist deshalb besonders anfällig für Erdstöße.

Im September 1985 waren fast 13.000 Bewohner der mexikanischen Hauptstadt bei einem Beben der Stärke 8,1 ums Leben gekommen. Inzwischen verfügt die Stadt über ein Frühwarnsystem mit Smartphone-Apps und Lautsprechern in den Straßen.