Entscheidung erwartet
: Prozess um Missbrauch bei Domspatzen

Ein Mann, der angibt in den 1990er Jahren bei den Regensburger Domspatzen missbraucht zu haben, fordert Schmerzensgeld vom Bistum. Nun steht eine Entscheidung des Landgerichts an.
Von
dpa
Regensburg
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Regensburger Domspatzen: ARCHIV - 21.02.2022, Bayern, Regensburg: Der Schriftzug der Regensburger Domspatzen am Schulgebäude.  (zu dpa: «Prozess um Missbrauch bei Domspatzen – Entscheidung erwartet») Foto: Armin Weigel/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der Schriftzug der Regensburger Domspatzen am Schulgebäude.

Armin Weigel/dpa
  • Landgericht Regensburg will am Donnerstag um 8.45 Uhr eine Entscheidung verkünden.
  • Es geht um mögliche Schmerzensgeldforderungen eines Ex-Domspatzen gegen das Bistum.
  • Der Kläger berichtet von sexuellem, körperlichem und psychischem Missbrauch in den 1990ern.
  • Ort des mutmaßlichen Geschehens war die Vorschule des weltbekannten Knabenchors.
  • Eine gütliche Einigung zwischen Kläger und Kirche scheiterte bei einem früheren Termin.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Im Prozess um mögliches Schmerzensgeld für ein ehemaliges Mitglied der Regensburger Domspatzen will das Landgericht Regensburg an diesem Donnerstag (8.45 Uhr) eine Entscheidung verkünden. Ob es sich dabei um ein Urteil handelt oder beispielsweise um einen Beweisbeschluss, war zunächst offen.

In dem Zivilprozess geht es um Forderungen, die der Kläger gegen das Bistum Regensburg erhebt. Er gibt an, in den 1990ern sexuellen, körperlichen und psychischen Missbrauch auf der Vorschule der Domspatzen, des weltbekannten Knabenchors, erlitten zu haben. Eine gütliche Einigung zwischen Kläger und Kirche war bei einem früheren Termin nicht zustande gekommen.