Der Milliardär und Gründer von mehreren Unternehmen - wie Tesla und SpaceX - Elon Musk, hat es endlich vollbracht. Am Donnerstag, den 27. Oktober 2022 bestätigte er offiziell den Kauf von Twitter. Der 44-Milliarden-Dollar schwere Deal wurde endlich besiegelt, nachdem es ein längeres Hin-und-Her gegeben hatte.
Nachdem Musk das Portal offiziell gekauft hatte postete er auf seinem Twitter-Kanal ein Video von sich, wie er in das Büro von Twitter in Los Angeles hineingeht. „Heute lerne ich viele coole Leute bei Twitter kennen!“ schrieb er dazu. Des Weiteren postete er eine längere Notiz mit seine Beweggründen für den Kauf.

Elon Musk: Twitter ist essentiell für die Gesellschaft

In seinem Twitter-Post, der mehrere Absätze umfasst, sagt Musk, dass er Twitter nicht kaufen wollte, um noch mehr Geld zu verdienen. „Der Grund, warum ich Twitter gekauft habe, ist weil es wichtig für die Zukunft der Gesellschaft ist, einen gemeinsamen digitalen Austauschort zu haben, wo viele unterschiedliche Meinungen diskutiert werden können, ohne dass es zu Gewalt kommt.“ Er wolle verhindern, dass unterschiedliche politische Positionen nur noch auf getrennten Plattformen stattfinden. „Ich habe es für die Menschheit getan, die ich liebe“, so Musk weiter.
Zugleich unterstrich Musk, dass Twitter kein Ort werden solle, wo jeder alles sagen könne, ohne mit Konsequenzen rechnen zu müssen. Welche Konsequenzen das sein könnten, verriet Musk nicht.
„Ich glaube auch sehr daran, dass Werbung, wenn sie richtig gemacht wird, erfreuen, unterhalten und informieren kann. (....) Damit das passiert, muss Werbung auf Twitter richtig zu ihren Nutzern passen.“ Twitter die Aufgabe, zur attraktivsten Werbeplattform der Welt zu werden.

Elon Musk will Twitter-Personal reduzieren

Elon Musk plant laut einem Zeitungsbericht einen Job-Kahlschlag bei Twitter. Er habe potenziellen Investoren gegenüber angegeben, die Mitarbeiterzahl bei einer Übernahme von 7500 auf rund 2000 zu senken, schrieb die „Washington Post“. Das Blatt berief sich auf Insider und vertrauliche Dokumente.
Twitters Chefjurist Sean Edgett versuchte daraufhin, die Mitarbeiter zu beruhigen. Die Firma habe keine bestätigten Informationen zu den Plänen von Musk nach Vollzug der Übernahme, schrieb er in einem internen Rundschreiben, das dem Finanzdienst Bloomberg vorlag. Deswegen empfehle Twitter, auf offizielle Angaben zu warten, statt auf Gerüchte oder geleakte Informationen zu achten, schrieb Edgett.