DWD-Hitzewarnung für Bayern: Diese Landkreise sind betroffen

In diesen Landkreisen kann ein Fächer nicht schaden.
Marijan Murat/dpaDer Deutsche Wetterdienst hat für Teile Bayerns eine amtliche Hitzewarnung herausgegeben. Sie gilt am Donnerstag, 18. Juni, von 11 bis 19 Uhr. Erwartet wird in den betroffenen Regionen eine starke Wärmebelastung. In mehreren Landkreisen weist der DWD ausdrücklich darauf hin, dass die Hitze alte und pflegebedürftige Menschen extrem belasten kann.
Diese Landkreise und Städte sind betroffen
Betroffen sind nach der aktuellen Warnlage vor allem Regionen in Franken, der Oberpfalz und Teilen Oberbayerns. Für folgende Kreise und Städte liegt eine Hitzewarnung vor:
- Kreis und Stadt Regensburg
- Kreis Kelheim
- Kreis Neumarkt in der Oberpfalz
- Kreis Eichstätt
- Stadt Ingolstadt
- Kreis Donau-Ries
- Kreis Weißenburg-Gunzenhausen
- Kreis Roth Kreis und Stadt Ansbach
- Stadt Schwabach
- Stadt Nürnberg
- Kreis Nürnberger Land
- Kreis und Stadt Fürth
- Stadt Erlangen
- Kreis Erlangen-Höchstadt
- Kreis Forchheim
- Kreis und Stadt Bamberg
- Kreis Haßberge
- Kreis Rhön-Grabfeld
- Kreis Bad Kissingen
- Kreis Main-Spessart
- Kreis und Stadt Aschaffenburg
- Kreis Miltenberg
- Kreis und Stadt Würzburg
- Kreis Kitzingen
- Kreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
In mehreren der betroffenen Regionen gilt die Warnung bis zu einer Höhe von 600 Metern. Für einzelne Städte, darunter Ingolstadt, Nürnberg, Erlangen, Schwabach sowie Würzburg, ist eine Warnhöhe von 400 Metern angegeben.
Warum der DWD vor Hitze warnt
Die Hitzewarnung fällt in den Beginn einer Hitzewelle in Bayern. Nach Angaben des DWD fließt in den kommenden Tagen von Südwesten heiße Subtropikluft in die Region. In Nordbayern wird am Donnerstag verbreitet eine hohe Wärmebelastung erwartet. Dort steigen die Temperaturen auf 28 Grad im Hofer Land und bis zu 34 Grad in Mainfranken. In den Kammlagen werden bis zu 26 Grad erwartet.
Auch in Südbayern beginnt am Donnerstag eine Hitzewelle. Dort werden Höchstwerte von 28 Grad im Bayerwald bis 33 Grad an der Donau vorhergesagt. Nach Angaben des DWD ist in tiefen Lagen lokal mit hoher Wärmebelastung zu rechnen.
Wie sich das Wetter in Bayern entwickelt
Am Freitag verschärft sich die Hitzelage weiter. In Nordbayern erwartet der DWD Temperaturen zwischen 32 und 36 Grad, am Nachmittag können sich Quellwolken, Schauer und einzelne Gewitter bilden. Auch in Südbayern werden am Freitag 32 bis 36 Grad erwartet. Zunächst scheint vielerorts die Sonne, später sind vor allem in den Alpen und im Westen Schauer und einzelne Gewitter möglich.
Auch am Samstag bleibt es heiß. In Nordbayern werden erneut 32 bis 36 Grad erwartet, in Südbayern 30 bis 33 Grad. Im Tagesverlauf steigt das Risiko für Schauer und Gewitter. In Gewitternähe sind stürmische Böen möglich.
Wer durch die Hitze besonders gefährdet ist
Der DWD weist darauf hin, dass Hitzebelastung für den menschlichen Körper gefährlich werden und zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Pflegebedürftige, chronisch Kranke, Säuglinge und kleine Kinder. Auch Menschen, die im Freien arbeiten oder Sport treiben, sollten die Belastung ernst nehmen.
Was bei Hitze hilft
Empfohlen wird, Hitze nach Möglichkeit zu vermeiden, ausreichend Wasser zu trinken und Innenräume kühl zu halten. Körperliche Anstrengungen sollten möglichst in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegt werden. Wohnungen lassen sich vor allem durch frühes Lüften und anschließendes Abdunkeln tagsüber besser kühl halten.
Die Warnung gilt zunächst für Donnerstag. Da die Temperaturen in Bayern auch am Freitag und Samstag hoch bleiben, kann sich die Warnlage weiter ändern. Maßgeblich bleibt die jeweils aktuelle Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes.
