Düsseldorf: Wann endet der Streik bei der Rheinbahn?

Wie lange kommt es heute zu Ausfällen bei der Rheinbahn infolge des Warnstreiks?
Rabea Gruber/dpaFahrgäste in zahlreichen deutschen Städten müssen sich am Montag, dem 2. Februar 2026, auf erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat im Rahmen von parallel laufenden Tarifverhandlungen für den Tag in fast allen Bundesländern zu Warnstreiks bei kommunalen Verkehrsunternehmen aufgerufen. Dies gilt auch für Düsseldorf. Betroffen ist das gesamte Netz der Rheinbahn, also die Stadt Düsseldorf, der Kreis Mettmann, die Stadt Meerbusch und die Verbindungen nach Duisburg, Krefeld, Neuss und Ratingen. Es fahren keine U-Bahnen oder Straßenbahnen und nur wenige Buslinien in Düsseldorf und Umgebung. Wann endet der Streik?
Rheinbahn: Wann ist der Streik in Düsseldorf vorbei?
Am Montag, dem 2. Februar 2025, müssen sich Fahrgäste in Düsseldorf auf massive Ausfälle im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Der Streik soll um 3:00 Uhr morgens beginnen und von da an für 24 Stunden andauern. Das Ende ist auf Dienstag um 3:00 Uhr morgens angesetzt. Die Züge der Deutschen Bahn fahren ohne Einschränkungen.
Aktueller Streik 2026: Warum wird heute gestreikt?
Zwei Gesprächsrunden zwischen den beiden Tarifparteien sind bisher ohne Ergebnis geblieben. Verdi verhandelt derzeit parallel in allen 16 Bundesländern mit den Verkehrsunternehmen. Während sich die Tarifrunde im vergangenen Jahr um mehr Geld drehte, geht es dieses Mal in den meisten Ländern um den sogenannten Manteltarifvertrag. Dieser regelt vor allem die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten.
Verdi fordert unter anderem mehr Urlaubstage für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eine Mindestruhezeit zwischen den Schichten von elf Stunden sowie mehr Urlaubsgeld mit Umwandlungsmöglichkeit in freie Tage. Außerdem will die Gewerkschaft eine Erhöhung der sogenannten Wendezeit auf sechs Minuten ohne Ausnahme. Das betrifft die Zeit, die Fahrerinnen und Fahrer an einer Endhaltestelle haben, bevor sie wieder in die Gegenrichtung aufbrechen.
Mit Material der dpa
