Am Mittwochmorgen, 09.06.2021, ist die tschechische Schauspielerin Libuše Šafránková im Alter von 68 Jahren gestorben. Bekannt wurde sie 1973 durch ihre Hauptrolle als „Aschenbrödel“ im beliebten Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. 2014 war die Schauspielerin schwer an Lungenkrebs erkrankt. Wie ihr Sohn einer tschechischen Onlineplattform mitteilte, starb seine Mutter am Mittwochmorgen in eine Prager Klinik. Das berichtete auch der Nachrichtensender CNN Prima News. Große Beliebtheit erlangte Safrankova mit der Hauptrolle in dem Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ aus dem Jahr 1973. Der romantische Streifen, eine Koproduktion mit der ostdeutschen DEFA, gehört seit Jahrzehnten untrennbar zum Weihnachtsprogramm im deutschen Fernsehen.
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Youtube Schauspielerin Libuše Šafránková ist im Alter von 68 Jahren gestorben

Krankheit: Aschenbrödel-Schauspielerin Libuse Safrankova hatte Lungenkrebs

Safrankova spielte in fast 150 Kino- und Fernsehfilmen mit, zum Beispiel in „Die kleine Meerjungfrau“ und „Der Prinz und der Abendstern“. Sie stand in Prag zudem lange Jahre als Mitglied eines Kammerensembles auf der Theaterbühne. In dem mit einem Oscar als bester ausländischer Film ausgezeichneten Drama „Kolya“ von 1996 war sie in der Rolle der Sängerin Klara zu sehen. Safrankova war mit dem tschechischen Schauspielerkollegen Josef Abrham verheiratet. Bereits nach der Bekanntgabe ihrer Erkrankung an Lungenkrebs, zog sich die Schauspielerin immer mehr aus der Öffentlichkeit zurück. Bei einer Operation wurden große Teile ihrer Lunge entfernt. Danach schien es ihr nach damals eigenen Angaben zunächst gut zu gehen. Wie ihr Sohn dem tschechischen Sender CNN Prima News bestätigte, ist Libuše Šafránková am Mittwoch, 9. Juni, jedoch verstorben.

„Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ und andere Filme mit Libuše Šafránková

Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet, spielte Šafránková mit 17 Jahren ihre erste Rolle in der Literaturverfilmung „Babička“. Später schauspielerte sie in fast 150 Kino- und Fernsehfilmen – vor allem in Märchenverfilmungen. Das Drama „Kolya“ von 1996 gewann sogar einen Oskar. Die verstorbene Tschechin war zuletzt vor allem im tschechischen Fernsehen zu sehen.