Donald Trump: Sein Neffe stimmte für Harris – „Er hat mir furchtbare Dinge angetan“

Donald Trump wurde zum 47. Präsident der Vereinigten Staaten gewählt.
Evan Vucci/AP/dpa- Donald Trumps Neffe, Fred C. Trump III., stimmte bei der Wahl für Kamala Harris.
- Er begründet dies mit seiner Unterstützung der demokratischen Prinzipien und Politik.
- Fred Trump III kritisiert Donald Trump für dessen negative Veränderungen in der republikanischen Partei.
- Persönliche Erlebnisse mit Donald Trump, einschließlich schrecklicher Erfahrungen, werden genannt.
- Fred Trump III erinnert sich an einen Wendepunkt 2011, als Obama Trump kritisierte.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Donald Trumps Neffe, Fred C. Trump III., machte bereits vor der Wahl keinen Hehl aus dessen Ablehnung von Donald Trumps politischem Bestreben. Jetzt gab er gegenüber Channel 4 bekannt, dass er bei der Präsidentschaftswahl für Kamala Harris gestimmt habe.
Neffe von Trump unterstützt Kamala Harris
Fred Trump III begründete seine Wahl für Harris damit, dass er fest an die demokratischen Prinzipien und ihre Politik glaube. Er betonte, dass seine Entscheidung nicht allein von persönlichen Beziehungen motiviert sei, sondern auf tiefen Überzeugungen in Bezug auf die demokratischen Werte und Ziele beruhe, die Harris vertrete. Für ihn repräsentiere Kamala Harris die politischen Grundsätze, die er selbst für notwendig hält, um die USA in eine positive Zukunft zu führen. Die republikanische Partei habe sich seiner Meinung nach unter der Führung seines Onkels Donald Trump hingegen zu einer gefährlichen politischen Kraft entwickelt. In seinen Worten sei die Partei „zu etwas mutiert, das sehr gefährlich ist“, und Donald Trump sei „der Anführer dieses Körpers“.
Fred C. Trump III: „Er hat mir fürchterliche Dinge angetan“
Auf die Frage, ob es jemals Momente gab, in denen Donald Trump ein freundlicher Onkel war, gab Fred Trump III einen Einblick in ihre familiäre Beziehung. Er erinnerte sich daran, dass Donald Trump ihm das Golfspielen beigebracht und oft Zeit mit ihm verbracht habe. „Wir haben oft zusammen ferngesehen und Filme geschaut. Er hat mich zum Golfspielen mitgenommen, viele Male“, berichtete er.
Doch diese Momente der Nähe stehen für ihn in starkem Kontrast zu anderen Erfahrungen mit seinem Onkel. Fred Trump III sagte, dass Donald Trump ihm jedoch auch „fürchterliche Dinge“ angetan habe, ohne dies im Interview spezifisch zu erklären. In seinem neuen Buch führt er laut Spiegel beispielsweise aus, dass Donald Trump angedeutet habe, man solle Menschen mit Behinderungen sterben lassen. Und das sogar im persönlichen Kontakt mit ihm, obwohl Fred C. Trumps III. selber einen schwerbehinderten Sohn hat.
Neffe: Donald Trump sei kein „einfacher Mann“
Fred Trump III erinnerte sich im Interview an den Moment, der seiner Meinung nach einen radikalen Wandel bei seinem Onkel einleitete. Der Wendepunkt war seiner Ansicht nach das Jahr 2011, als Donald Trump bei einem Dinner von Barack Obama humorvoll kritisiert wurde. „Ich drehte mich zu meiner Frau um und sagte: ‚Obama hat einen schlafenden Riesen geweckt.‘“ Von diesem Moment an sei sich Fred Trump III sicher gewesen, dass Donald Trump ernsthaft die Präsidentschaft anstreben würde. Der Wunsch nach Macht und Einfluss habe ihn dazu getrieben, sich stärker auf die politische Bühne zu begeben und schließlich eine populistische Bewegung zu etablieren: „Donald hat immer diese großartige Fähigkeit, die Leute glauben zu machen, er sei der einfache Mann. Das ist er in Wirklichkeit nicht. Er benutzt die Menschen als Schachfiguren.“ Seiner Ansicht nach nutzt sein Onkel die populistischen Botschaften lediglich als Mittel zum Zweck, um an die Macht zu kommen und diese zu erhalten. „Er verwendet diese Dinge, um zu bekommen, was er will – und das ist letztlich die absolute Macht", sagte Fred Trump III abschließend.
