Bei einer Überprüfung der Hygienevorgaben soll das Gesundheitsamt Mängel festgestellt haben, die der Betreiber nicht beheben konnte, berichtet der SWR. Es wurden Keime an den Sexpuppen gefunden, wie der Besitzer des Bordells Raphael Abelmann auf der Facebookseite bestätigt.

Allerdings führe er die Keime auf alte Hausinstallationen und das Leitungswasser zurück, mit dem die Puppen gereinigt wurden. Einen entsprechenden Auszug aus einem Hygiene-Befund postete Abelmann auf der Facebook-Seite. Doch darauf erwiderte das Gesundheitsamt: „Diese Mängel (Keime), die an den Puppen vorhanden waren, stammen definitiv nicht vom Trinkwasser.“ Obwohl die Schließung des Dollhauses laut SWR nicht vom Gesundheitsamt selbst durchgeführt wurde, bleibt unklar, ob das Puppen-Bordell erneut öffnen kann.

Nach Angaben des Betreibers war das Dollhaus Speyer deutschlandweit das erste Etablissement, in dem sich die Kunden ausschließlich mit Silikonfiguren vergnügen konnten.

Das könnte dich auch interessieren:

Unterföhring